Wandern, radeln, geocachen

Outdoor-Apps im Test: "Navigiere mich ins Grüne"

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Urlaub zuhause oder in der näheren Umgebung ist gar nicht so schlecht, haben viele von uns seit Corona festgestellt. Wir haben einige Wander- und Radfahr-Apps für Ihren nächsten Ausflug getestet.

Touren in Baden-Württemberg

Hier ist drin, was drauf steht: Wandern im lieblichen Taubertal oder mit dem Rad von Meersburg nach Lindau cruisen. Auf der Startseite der „Touren in BW-App“ entscheidet man sich für eine Kategorie, wie zum Beispiel Radfahren oder Wandern. Dahinter verbergen sich dann Fernwander- oder Pilgerwege, aber auch  Touren für’s Mountainbike oder Rennrad. Gibt man seinen Standort frei, bietet die App zig verschiedene Touren an, die Karte zeigt an, wo es lang geht.

»Perfekt um seine Umgebung und das Ländle besser kennenzulernen.«

Zwischendrin gibt´s Infos zu Landschaft und Sehenswürdigkeiten. Faktoren wie Erlebnis, Schwierigkeitsgrad, Landschaft und Kondition verraten genug über die Strecke, um abschätzen zu können, ob sie zu einem passt. Touren können selbst geplant und favorisierte Strecken gespeichert werden. Unterkünfte, Restaurants und Must-sees in der jeweiligen Umgebung zeigt App auch an. Die „Touren in BW-App“gibt es kostenlos für iOS und Android.

Für Abenteurer, Familien und Genießer

Die App „Komoot“ soll das Planen und Auswählen von Touren für Fahrräder und zu Fuß noch einmal erleichtern. Kategorisiert werden bei der Suche Fitnesslevel, Dauer und Schwierigkeit, auch Familientouren werden dabei beachtet. Eigene Touren können aber auch ganz einfach geplant werden. Leider werden die E-Bike-Fahrer nicht beachtet, bei denen die Beschaffenheit der Wege eine große Rolle spielt.

Wer häufig Rad fährt, sollte ein Navi nutzen, denn die App wird bereits von vielen Anbietern, wie zum Beispiel Bosch Nyon unterstützt, sodass man die Route ganz leicht auf die Geräte übertragen kann. Schaltet man die Pro-Version der App für knapp 30 Euro frei, lassen sich die Karten auch im Offline-Modus auf der ganzen Welt nutzen. Ist die Tour geschafft, gibt es die Option die Route mit anderen Komoot-Nutzern oder Freunden zu teilen, so können auch andere den Spaß an den Routen entdecken.

Mein Schaaaaaatz! Geocaching oder auch einfach Schnitzeljagd

Zwei Menschen, direkt neben einer Bundesstraße, kletternd im Gebüsch, beim Geocaching kein seltener Anblick. Das Ziel: in freier und wilder Natur einen Schatz finden, den sogenannten „cache“. Und ganz nebenbei wird dann eben auch gewandert oder geradelt. Um den versteckten Ort zu finden, benötigt man GPS-Daten, dabei kommt die App „Geocaching“ ins Spiel. Das Runterladen ist kostenlos, die App gibt´s für iOS- und Android-Geräte. Alle „Caches“ in der Nähe werden angezeigt, Schwierigkeitsgrad, Terrain und Mikro helfen den Aufwand der Suche einzuschätzen. Einfach Ziel auswählen und los geht’s! Die Karte navigiert einen nun direkt zum Ort des Schatzes. Beim Testen der App haben wir uns auf die Suche nach dem kleinen Pettling-Becher gemacht. Und ihn gefunden!

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