„In der Corona-Teststelle kann ich vielen Menschen helfen!“

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Verena koordiniert die Corona-Teststelle des DRK in Tübingen, eine Art 'Drive-in' mit drei Containern.

„Normalerweise machen wir 100 Corona-Tests innerhalb von vier Stunden. Aber wir hatten auch schon Tage mit 350 Tests.“

Die Tests werden direkt am Auto durchgeführt: „Neulich hat jemand nur seinen Ausweis von innen an die Fensterscheibe gehalten – aus Angst sich zu infizieren, wenn er das Fenster runterkurbelt“, erzählt Verena.Sie schüttelt lächelnd den Kopf. „Die meisten versuchen aber ruhig zu bleiben, auch wenn Symptome vorhanden sind und ein begründeter Verdacht besteht“, sagt sie. Angst hat Verena bei der Arbeit nicht.

„Wir sind hier gut geschützt und beachten alle Hygienevorschriften.”

Verena hat nach einer Ausbildung zur Arzthelferin Lehramt studiert: „Doch im Referendariat habe ich dann ganz deutlich gespürt: Ich muss in einen medizinischen Beruf. Ich will einfach Menschen helfen. Also habe ich noch die Ausbildung zur Rettungssanitäterin gemacht und wurde direkt im Anschluss an die Ausbildung in der Corona-Teststelle eingesetzt. Eigentlich hätte ich im Rettungswagen unterwegs sein sollen, aber dann war mir klar: Als ausgebildete Arzthelferin ist die Teststelle der richtige Platz für mich.“

Den Menschen die Angst nehmen

„Auch wenn wir viele Tests am Tag machen, muss immer ein bisschen Zeit bleiben, um kurze Gespräche mit den Menschen zu führen: Da kommen ganze Familien zu uns, die sich einfach testen lassen wollen, 'damit man sicher ist' – obwohl sie keine Symptome haben. Und dann kommen natürlich auch Leute, die geradezu panisch sind. Da werde ich schon mal gefragt, ob ich gerade auch die Handschuhe gewechselt habe. Ich versuche sie natürlich zu beruhigen.“

In Summe überwiegen die positiven Erfahrungen

„Jeden Morgen bringt uns das italienische Restaurant am Platz ein köstliches Frühstück. Da spüre ich, dass die Menschen unsere Arbeit wirklich schätzen und uns dafür etwas zurückgeben wollen.“

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