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„Die Alternative hierzu wäre gewesen, dass ich in irgendeine Schule gehe und dort Laub aufsammle.“ Stattdessen sammelt Mehmet im Altenheim Erfahrungen fürs Leben. Für ihn ist das Projekt „Sehnsucht Leben“ die Möglichkeit, Sozialstunden abzubauen.

Bei der Initiative ziehen straffällig gewordene Jugendliche mit Jura-, Kriminologie- oder Psychologiestudierenden an einem Strang für das Wohl älterer Menschen. „Es ist ein gutes Gefühl. Das Gefühl der Freude ist schön. Und wenn man das von Fremden gezeigt bekommt, ist es noch besonderer.“

Und das ist auch der Grundgedanke des Projektes „Sehnsucht Leben“: Anderen einen Gefallen tun und sich dabei selbst gut fühlen. Organisiert wird das Ganze von der @unimainz, der Evangelischen Altenseelsorge und dem städtischen Altenheim. Seit 2018 können sich Bewohner des Mainzer Alten- und Wohnheims langersehnte Wünsche erfüllen lassen. Das ist schon mal ein Besuch im Theater, einfach mal wieder schaukeln oder auch ein Cocktailnachmittag. Studierende und Jugendliche geben hier alles, um den Senioren ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Der 17-Jährige Schüler Mehmet hat schnell Spaß daran gefunden, mit den Senioren zu arbeiten. „Diese Erfahrung, die man hier sammelt, ich find die leitet dich auch gut weiter durchs Leben.“ Sein größter Wunsch? „Dass hier mehr Leute dazukommen.“

Jeden ersten Montag des Monats werden die Wünsche verteilt. Mehr Informationen findet ihr beim Zentrum für Interdisziplinäre Forensik der Uni Mainz
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