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Jonathan arbeitet neben seinem Studium der sozialen Arbeit freiberuflich im „Zirkus Maccaroni“ in Karlsruhe. In der Coronazeit gibt er Online-Tutorials zu Jonglieren und Akrobatik.

„Die Gefahr ist: Wenn man jetzt viel zu Hause ist, dann fängt man an, Netflix zu schauen, man hängt im Zimmer rum und kommt immer tiefer in einen Sumpf rein. Wir sehen uns als Strick, den wir in den Sumpf werfen. An dem können sich die Leute wieder rausziehen.“

Jonathan, 23, Zirkuspädagoge aus Karlsruhe

Der „Zirkus Maccaroni“ ist eine Art Sportverein des Stadtjugendausschusses, dort trainieren Kinder und Jugendliche zwischen drei und 25 Jahren. Jonathan selbst hat als Achtjähriger mit Zirkus angefangen: „Wenn man einmal Zirkusluft geschnuppert hat, kommt man nicht mehr weg. Die Atmosphäre ist wie eine Familie. Man kann einfach alles machen. Vom Jonglieren bis zur Feuerakrobatik.“

Online-Unterricht

Aber auch der Zirkus Maccaroni bleibt jetzt erstmal geschlossen. Deswegen wird der Unterricht jetzt online weitergeführt: Jeden Tag gibt es auf Insta ein Video mit einer Übung für zu Hause, vom Jonglieren mit der Suppenkelle bis hin zum einfachen Handstand.

„Ich habe einen Spaziergang gemacht und hab mir überlegt: Wie kriege ich die nächsten fünf Wochen rum? Da kam mir die Idee: Man könnte ja Videos produzieren.“ Die Videos sind sowohl für Kinder, die schon regelmäßig trainiert haben, aber auch für Kinder (und Erwachsene) ohne Zirkus-Erfahrung.

„Damit sie sich den Zirkus ins Wohnzimmer holen können.“

Jeder kann ein bisschen Zirkus

Natürlich achten Jonathan und seine Kolleg*innen auch auf die Sicherheit: „Wir fangen jetzt nicht an,  spektakuläre Sachen, wie einen Flick-Flack, beizubringen. Im Großen und Ganzen sind das keine Sachen, die ein riesiges Verletzungspotential bieten.“

Jonathan empfiehlt: Die Zeit, die man wegen Corona zu Hause verbringt, nutzen – auch für den eigenen Körper.

„Sonst kann man im Alltag ja alles super aufschieben, Schreibtisch aufräumen, Dinge erledigen, gerade Krafttraining. Und jetzt kommt man nicht drum rum. Jetzt kann man nicht was anderes machen, jetzt hat man für Dinge Zeit, die man sonst vor sich herschiebt.“

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