Entwicklungshelfer David sorgt für sauberes Trinkwasser

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Sauberes Trinkwasser für alle Menschen, das ist das Anliegen von Entwicklungshelfer David aus Karlsruhe. Momentan arbeitet er an einem Projekt im Norden Vietnams. Von der Freundlichkeit der Menschen ist er überwältigt.

„Sobald du deinen Wasserhahn aufdrehst steht dir erfrischend kühles Trinkwasser zur Verfügung. Für uns ist das eine Selbstverständlichkeit, für einen großen Teil der Menschheit aber ein absolutes Privileg.“


„Das Projekt, an dem ich momentan arbeite, liegt im Norden Vietnams, direkt an der chinesischen Grenze. Hier leben die Menschen in sehr einfachen Verhältnissen und haben oft mit großer Wasserknappheit zu kämpfen. Die Bevölkerung muss täglich lange Wege auf sich nehmen, um überhaupt an Trinkwasser zu gelangen.“

Trinkwasser für Vietnam und Indonesien

David hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zugang zu Trinkwasser in ärmeren Ländern zu erleichtern. „Ich arbeite an neuen Wasserversorgungskonzepten, die an die speziellen Randbedingungen ärmerer Regionen angepasst sind und eine adäquate Versorgung der Bevölkerung ermöglichen.“

Schon 2013 war er mit seiner Bachelorarbeit in einem Wasserversorgungsprojekt in Indonesien tätig. „Dort traf ich auf einen alten, taubstummen Indonesier in seinem Dorf. Mit Händen und Füßen hat er mir zu verstehen gegeben, wie sich die Lebensumstände seiner Familie durch das Projekt verbessert haben. Dieser Moment war für mich so prägend, dass ich unbedingt weiter im Bereich Wasserversorgung arbeiten wollte.“

Spektakuläre Landschaften, wenig Wasser

Heute entwickelt David neue Versorgungskonzepte von Karlsruhe aus. Für deren Umsetzung ist er oft vor Ort in Vietnam unterwegs. Sauberes und allzeit verfügbares Leitungswasser wird hier als ein Privileg angesehen. „Die gesamte Region besteht aus porösem Karstgestein. Dadurch entsteht zwar eine spektakuläre Landschaft, Niederschlagswasser verlagert sich jedoch ohne Zwischenspeicherung tief in den Untergrund und ist der Bevölkerung nicht mehr als bodennahes Grundwasser zugänglich.“

David versteht sich gut mit den Einheimischen. Er wird für seine Arbeit geschätzt.

„Egal in welches Dorf du kommst, die Leute schauen dich mit großen Augen an, sind gastfreundlich und bitten dich oft in ihre Hütten, um einen Tee zu trinken – oder manchmal auch einen Schnaps.“

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