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Für seine Fotos reist Markus Mauthe aus Friedrichshafen seit 30 Jahren durch die ganze Welt. Seine Mission: Mit Bildern deutlich machen, dass wir das Klima und die Artenvielfalt schützen müssen.

Naturfotograf Marjus Mauthe (Foto: SWR)


Wir können weniger Fleisch essen, das ist einer der großen Hebel, um die Welt zu verbessern. Und wir sollten darauf achten, was wir für Energie nutzen.

Markus, 51, Naturfotograf und Umweltaktivist aus Friedrichshafen

Das Schnitzel ist zu billig

Mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter lebt er halb in Friedrichshafen und halb in Brasilien. Die Rodung des Regenwaldes bedrückt ihn: "Im Amazonas brennt ständig der Regenwald, während Corona noch häufiger. Auf den Punkt gebracht, weil uns das billige Schnitzel wichtiger ist als die Artenvielfalt und ein stabiles Klima. Das Problem ist, dass das Fleisch zu billig produziert wird. Die Massentierhaltung und das Soja aus dem Regenwald ist ein ganz ungesunder Faktor." 

Vorbildlich: Omas Sonntagsbraten

Markus sagt, man müsse nicht ganz auf Fleisch verzichten, eine Rückbesinnung wie damals bei Oma mit dem Sonntagsbraten würde schon helfen: "Und wenn der dann vom Biobauern um die Ecke kommt, dann unterstützt man auch den Bauern und das ist in Ordnung." 
 Außerdem will Markus, dass wieder mehr über den Klimawandel gesprochen wird: "Die junge Generation, hat es geschafft, dass wir über Themen wie Klimawandel und Artensterben reden. Aber das wurde durch Corona ein bisschen verdrängt."

Deshalb ist meine Botschaft, dass wir junge Menschen unterstützen. Die haben auch ein Recht auf ein gutes Leben und das ist in 30-40 Jahren gefährdet.

„Wir sind mittendrin im Klimawandel. Das Wichtigste ist, dass wir diese Problematik annehmen und jetzt überlegen, was wir tun können und zwar alle zusammen. Und das wird nicht ohne Opfer gehen. Letztendlich wird es immer irgendwelche Leute geben, die wirtschaftliche oder andere Einbußen haben. Aber es geht um das Gesamtwohl aller - das ist so ein bisschen wie bei der Corona-Krise auch.”

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