"Uns erwartet ein außergewöhnliches Himmelsereignis", so die Astronomische Arbeitsgemeinschaft Mainz vor einer Woche. Der Grund: Am Dienstag, 21. Januar, reihen sich gleich sechs Planeten nach Sonnenuntergang am Abendhimmel auf. Es geht um Mars, Jupiter, Uranus, Neptun, Venus und Saturn.
Dort, wo man gute Sicht hat, kann man den Mars daran erkennen, dass er als rötlicher Punkt am östlichen Horizont steht. Venus und Saturn befinden sich nach Angaben des Vereins am westlichen Horizont. Sie liegen nah beieinander und leuchten hell. Jupiter kann man im Sternbild des Stiers sehen. Diese Planeten können zeitgleich am Himmel beobachtet werden. Wer Uranus und Neptun sehen möchte, braucht ein Teleskop.
Vier der sechs Planeten können bereits mit bloßem Auge gesehen werden.

Termin in Sternwarte Klein-Winternheim wegen schlechter Sicht abgesagt
Hätte das Wetter mitgespielt, hätten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Interessierte in der Sternwarte Klein-Winternheim im Kreis Mainz-Bingen empfangen. Die Veranstaltung wurde allerdings am Dienstagvormittag abgesagt.
Solche Mehrfach-Konstellationen sind äußerst selten.
Nach Angaben der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Mainz wird es eine ähnlich gut sichtbare Anordnung voraussichtlich erst wieder in den 2030er-Jahren geben.
Die Sternwarte in Bad Kreuznach öffnet zwar auch nicht am Dienstag. Am Freitag findet aber ein Vereinsabend statt. Dann könne man die Planeten noch durch die Teleskope beobachten, so der Verein. Vorausgesetzt natürlich, am Mittwoch spielt das Wetter mit.