
Kampf ums Weiße Haus: Wer wäre besser für die deutsche Politik?
Der Rückzug von Joe Biden aus der US-Präsidentschaftswahl ist da – aber wie geht es jetzt weiter? Vize-Präsidentin Kamala Harris gilt als aussichtsreichste Kandidatin für die Demokraten. Was heißt das für die deutsche Politk, wenn Kamala Harris oder Donald Trump im Weißen Haus sitzen? Jürgen Hardt (CDU), außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, geht davon aus, dass das nicht viel Unterschied macht. "Die Fragen an uns werden dieselben sein: Was tut ihr zur Verteidigung Europas? Was tut ihr, um in der internationalen Handelspolitik China in seine Schranken zu weisen?", so Hardt im SWR. Dafür müsse man als Bundesregierung in jedem Fall Antworten präsentieren können. Warum er auch den Kongress für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit für wichtig hält, erklärt Hardt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.
US-Wahlkampf: Das sind die Folgen des Biden-Rückzugs für Deutschland
Nach dem Rückzug der Kandidatur gibt es für US-Präsident Joe Biden gerade viel Lob. Auch der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Michael Link (FDP), hat die Arbeit von Biden gewürdigt. Mit seinem Rückzug habe der US-Präsident Größe gezeigt und dem Land wieder einen offenen Wahlkampf beschert, so der FDP-Politiker im SWR. Außerdem habe Biden viel Wert auf die Zusammenarbeit mit Europa gelegt. Warum er für die Zukunft eine klare rechtliche Basis mit der neuen US-Regierung fordert, erklärt Link im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.