Buchkritik

Imre Kertész - Heimweh nach dem Tod. Arbeitstagebuch zur Entstehung des "Romans eines Schicksallosen"

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AUTOR/IN
Jörg Magenau

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Für den "Roman eines Schicksallosen" erhielt Imre Kertész 2002 den Literatur-Nobelpreis. Es war die späte Würdigung eines großen Schriftstellers, der auf irritierende Weise nach der "Wahrheit" der Konzentrationslager suchte und das eigene Schicksal der KZ-Haft geradezu mit Einverständnis betrachtete. Der Mensch passt sich allem an, auch dem Lager, so lautete das Credo, das er sich in einem Arbeitstagebuch "Heimweh nach dem Tod" deutlich machte, das er in der Zeit führte, als er an seinem Roman zu schreiben begann. Jetzt ist es erstmalig erschienen.
Rezension von Jörg Magenau.

Herausgegeben und aus dem Ungarischen übersetzt von Ingrid Krüger und Pál Kelemen
Rowohlt Verlag, 144 Seiten, 24 Euro
ISBN 978-3-498-00223-7

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Jörg Magenau