Zeitgenossen | Zum Tod von Renate Lasker-Harpprecht

Renate Lasker-Harpprecht: „Ich will mir nicht den Rest meines Lebens von Hitler diktieren lassen“

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INTERVIEW
Ruth Jakoby

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Renate Lasker-Harpprecht war Holocaust-Überlebende, die nach ihrer Maxime lebte: „Ich will mir nicht den Rest meines Lebens von Hitler diktieren lassen“. Die Journalistin und aufmerksame Beobachterin des Zeitgeschehens starb am 3. Januar 2021 in Süd-Frankreich im Alter von 96 Jahren. 

Geboren 1924 in Breslau, wuchs sie mit der deutschen Sprache im Kreise einer bürgerlichen und kultivierten Familie auf. Der Nationalsozialismus zerstörte diese Welt. Wie durch ein Wunder gab es für Renate Lasker-Harpprecht und ihre Schwester Anita Lasker-Walfisch, auch bekannt als die Cellistin von Auschwitz“, ein Leben nach dem Vernichtungslager Auschwitz und dem Konzentrationslager Bergen-Belsen. Die Stationen nach 1945 im Leben von Renate Lasker-Harpprecht waren u. a. London, USA, Frankreich und auch wieder Deutschland - mit ihrem Mann, dem Autor Klaus Harpprecht.

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