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Hier finden Sie Texte, Interviews, Biographien und Videotrailer zu allen zwölf Hörspielen die um den „Deutschen Hörspielpreis der ARD“ konkurrieren.

Hörspiele im Wettbewerb um den Deutschen Hörspielpreis der ARD

Deutscher Hörspielpreis der ARD Diverse Autor*innen: Mein hohles Herz singt Lieder der Versammlung

Eine Collage entstanden zur Zeit des körperlichen Abstands.

Begonnen hat es mit einer Stimme, aufgenommen mit dem Handy. Nun sind da ganz viele Stimmen, und gemeinsam singen sie Lieder der Versammlung. Ein auditives Zeitdokument über die Kunst in Zeiten der Isolation – und eine Einladung zum einander (zu)hören.  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Julia Rothenburg: Koslik ist krank

René Koslik, ein Mann Anfang vierzig, wird wegen Verdachts auf Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert. Ab sofort befindet er sich in einer klaustrophobischen Situation: Er darf – aus versicherungsrechtlichen Gründen – nicht nach draußen, ist quasi gefangen, irrt durch labyrinthische Gänge, wartet auf Untersuchungen, schlurft durch Speisesäle, wartet.  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Christoph Buggert: Einsteins Zunge. Aus dem Nachlass meines Bruders

Das Bild gehört zum kollektiven Gedächtnis: Albert Einstein, wie er an seinem 72. Geburtstag den Paparazzi die Zunge rausstreckt. Einsteins Geburtstags-Gesicht sah Georg auch in der Mauer im Brentano-Park, ganz links, zweiter Stein von oben. Georg litt an Apophänie, überall sah er Gesichter, nicht nur das von Einstein. Jetzt ist Georg tot, sein Bruder sichtet den Nachlass des erfolgreichen Geschäftsmannes.  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Holger Böhme: Die Entgiftung des Mannes

Radiokomödie in zehn Szenen

Im Herbst 1989 haben sich Steffi und Isa bei den Dresdner Montags-Demonstrationen kennengelernt, doch in den Nachwendewirren bald aus den Augen verloren. Dreißig Jahre später begegnen sie sich wieder, als Steffi in Isas Agentur (Werbung, Druck & Copy) für ihren Mann Jochen Plakate in Auftrag geben will – „Pegida“-Plakate. Das wird Isa auf keinen Fall hinnehmen!  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Wolfram Höll: Nebraska

Bruce Springsteens Lieder: Sie erzählen von Menschen und ihren Sehnsüchten. Und genau die stehen auch im Mittelpunkt des Hörspiels. Ein junges Paar, das einfach nur wegwill. Ein Mann auf der Flucht. Eine Motel-Besitzerin mit Vergangenheit. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder auf den Highways …  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Karen Köhler: Wild ist scheu

Durch den plötzlichen Tod des Partners aus der Bahn geworfen, bricht die allmählich aus dem Schockzustand erwachende Ich-Erzählerin mit dem Nötigsten aus dem zivilisierten Leben aus. Ihr Domizil ist ein weit abgelegener Hochsitz draußen in der Wildnis.  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Özlem Özgül Dündar: türken, feuer

Ein Brandsatz. Fünf Menschen sterben in einem brennenden Haus. Das ganze Land spricht davon. Geschehnisse von 1993, schonungslos, bildgewaltig und hochemotional.  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Andrea Geißler: Hyperbolische Körper

Sofia Kowalewskaya und Maryam Mirzakhani waren die größten Mathematikerinnen ihrer Zeit: Sofia wurde die weltweit erste Professorin für Mathematik in Stockholm; Maryam war Professorin in Stanford und wurde als erste Frau mit der Fields-Medaille ausgezeichnet. Die Autorin Andrea Geißler hat diese beiden Frauenpersönlichkeiten nun miteinander ins Gespräch treten und sie gemeinsam eine gesellschaftliche Utopie entwickeln lassen.  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Gangl, Osojnik, Schellander: Die Revanche der Schlangenfrau. Ein Klangcomic frei nach Unica Zürn

2020 jährt sich der Todestag von Unica Zürn (1916 – 1970), einer Ikone des Surrealismus, zum fünfzigsten Mal. Die Künstler*innen entwickelten in enger und intensiver Zusammenarbeit als Femmage ein Hörstück, das Zürns einzigartigen künstlerischen Kosmos in einer fiktiven Biografie erfahrbar macht.  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Gesche Piening: Einsam stirbt öfter. Ein Requiem

Eine Aussegnungshalle, eine Trauerfeier, ein Verstorbener – aber keine Trauernden. Geboren, gelebt und gestorben. Mitten in der Stadt. Unter Menschen und doch fremd. Was ist da passiert?  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Christine Wunnicke: Alles Tatami

„Geborgenheit ist ein rein deutsches Wort. Ein ‚German Angst‘-mäßiges Seelen-Sicherheitsgefühl mit wärmlichen Farbkonzepten.“ – Es gibt nichts Schöneres als den Mittagsschlaf, besonders zu zweit, in einer neu gestylten, fast fertigen Wohnung. Doch wenn die Augen zufallen, wird es tagtraum-gefährlich.  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD Hans Schweikart: Es wird schon nicht so schlimm

Der Fall des Berliner Schauspielerehepaars Meta und Joachim Gottschalk erschüttert 1941 die Berliner Theater- und Filmkollegen: Er, ein gefeierter Ufa-Star, sie als Jüdin mit Berufsverbot belegt und zunehmend Repressionen ausgeliefert, nehmen sich gemeinsam mit dem achtjährigen Sohn das Leben. Der Regisseur und Autor Hans Schweikart beginnt kurz darauf mit der Arbeit an einer filmskizzenhaften Novelle.  mehr...

Alle Hörspiele in einer Playlist

Publikumspreis der ARD Hörspieltage Die Hörer haben gewählt: „Hyperbolische Körper“ von Andrea Geißler gewinnt den Publikumspreis

Das Publikum hat entscheiden, welches Hörspiel den Publikumspreis der ARD Hörspieltage 2020 gewinnt. „Hyperbolische Körper“ von Andrea Geißler gewinnt den Preis mit knappen Vorsprung vor „Einsam stirbt öfter“ von Gesche Piening.  mehr...

Karlsruhe

ARD Hörspieltage

Die ARD Hörspieltage, geplant für den 4. bis 8. November, konnten 2020 nicht in der vorgesehenen Form stattfinden. Online waren und sind die Hörspieltage aber präsent: Alle Wettbewerbsstücke standen und stehen zum Anhören bereit, zum großen Teil auch über den 8.11. hinaus. Viele Gespräche mit Hörspielmacherinnen und -machern, mit den Jurys und den Preisträger*innen ergänzen das Angebot.  mehr...

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