Endlich Ordnung! Aufräumen mit SWR1 und Nadine Brendelberger - der Aufräum-Coach steht lächelnd vor einem ordentlich aufgeräumten Schrank mit Schuhen und Kleidung (Foto: SWR, privat / Montage:SWR)

Die 5 besten Aufräum-Tipps

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Schubladen und Schränke quellen über, der Keller ist voll mit Zeugs, das man eigentlich nicht mehr braucht. Aufräumcoach Nadine Brendelberger aus Bruchsal verrät Ihre 5 besten Aufräumtipps!

Tipp 1: Was im letzten Jahr nicht verwendet wurde, fliegt raus!

Viele haben das Problem, dass sie sich nur schlecht von Gegenständen trennen können – auch wenn sie die kaum oder gar nicht mehr benutzen. Die Folge: Unordnung.

»Oft machen sich die Leute ja was vor wenn sie sagen, das ziehe ich noch zum Streichen oder für den Garten an.«

Räume wie Keller oder der Dachboden werden dabei schnell zum dauerhaften Ablageort für Gegenstände, die in der Wohnung keinen Platz mehr finden.

Ganz im Stil der bekannten Marie-Kondo-Methode am besten jeden Gegenstand genau unter die Lupe nehmen und sich ehrlich fragen, welche Gegenstände im vergangenen Jahr wenigstens ein Mal verwendet wurden. Bei jedem "Nein" kann man das Chaos im Keller schnell beseitigen.

Tipp 2: 10 Minuten am Tag

Hat sich erst einmal die große Unordnung in der Wohnung eingestellt, fehlt häufig die Motivation, überhaupt mit dem Aufräumen anzufangen.

Hier hilft es, sich bewusst 10 Minuten am Tag einzuplanen, um aufzuräumen. Durch die zeitliche Begrenzung, lässt sich der innere Schweinehund leichter überwinden, und ob man es glaubt oder nicht - in 10 Minuten kann man ganz schön viel schaffen!

Tipp 3: Systeme etablieren

Wir alle kennen ihn: "den Stuhl" im Schlafzimmer, überhäuft mit Klamotten oder das morgendliche "Wühlen" im vollgestopften Kleiderschrank.

Für mehr Ordnung hilft es, die Kleidung nach einem klaren System zu sortieren: nach Jahreszeit, nach Farbe, nach Funktion, Sommer, Winter...

Tipp 4: Jeder Gegenstand hat seinen Platz

Ein Mann putzt und räumt die Wohnung auf. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Zoonar | Elnur Amikishiyev)
Zoonar | Elnur Amikishiyev

Um das Aufräumen zu erleichtern und die Ordnung auch dauerhaft zu halten, ist es wichtig, dass jeder Gegenstand einen festen Platz in der Wohnung hat.
So kann vermieden werden, dass zu viele Gegenstände lose in der Wohnung verstreut liegen bleiben.

Tipp 5: Im kleinsten Raum beginnen

Oft fällt es schwer, die nötige Motivation zum Aufräumen zu finden. Dagegen hilft, immer im kleinsten Raum mit dem Aufräumen anfangen. Nach relativ kurzer Zeit stellt sich so ein Erfolgserlebnis ein. Das motiviert dann auch, den Rest der Wohnung wieder in Ordnung zu bringen.

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