Fußball | 3. Liga

VfB Stuttgart II überrascht Hansa Rostock

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Von Autor/in Michael Richmann

Eine Halbzeit lang tat sich Drittliga-Aufsteiger VfB Stuttgart II bei Zweitliga-Absteiger Hansa Rostock richtig schwer - am Ende gab es trotzdem Grund zur Freude.

Der VfB Stuttgart II hat sich zum Auftakt der Drittliga-Saison einen Punkt bei Hansa Rostock geholt. Zwar konnte der Ex-Mannheimer Adrien Lebeau den Favoriten per Foulelfmeter in Führung schießen. Doch Benjamin Boakye konnte für die Schwaben ausgleichen. Mann der Spiels war jedoch der herausragende Stuttgarter Jung-Keeper Dennis Seimen.

Die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart bekam es zum Auftakt der 3. Liga mit Absteiger Hansa Rostock zu tun und hatte von Anfang an große Mühe mit den ambitionierten Rostockern mitzuhalten. Schon nach neun Minuten hatte das Team von Trainer Markus Fiedler Glück, dass Tim Krohns Kopfball nur an die Latte klatschte. Vier Minuten später konnte Stuttgarts Torwart-Talent Dennis Seimen den Schuss des Ex-Mannheimers Adrien Lebeau gerade noch entschärfen und war dann froh, dass Krohn die anschließende Hereingabe mit der Hacke nicht voll erwischte.

Stuttgart II in der ersten Hälfte überfordert

Chefcoach Fiedler wollte seine Mannschaft "offensiv und mutig" Spielen lassen, um "die Stärken des Auftstiegsjahres" auch in der 3. Liga auf dem Platz zu zeigen. Seine Jungs kamen jedoch nicht dazu. Wenn sich doch mal eine Gelegenheit bot, dann durch Konter. Doch Leonhard Münst konnte die Flanke von Jarzinho Malanga nicht verwerten (23.).

Hansa Rostock blieb das dominierende Team und setzte die Schwaben immer wieder unter Druck. In der 36. Minute nutzte Lebeau die Unerfahrenheit des jungen Stuttgarter Teams aus und ließ sich nach einem Trikot-Zupfer von Malanga im Strafraum fallen. Den fälligen Strafstoß verwandelte er selbst.

Benjamin Boakye mit dem verdienten Ausgleich

Lebeau hatte auch die erste Chance in der zweiten Halbzeit, doch sein Schlenzer verfehlte das Tor (47.). Hansa Rostock presste in der zweiten Halbzeit nicht mehr so stark und ließ Stuttgart kommen. Die Schwaben taten sich gegen die gut verteidigenden und stets auf Konter lauernden Rostocker dennoch lange Zeit schwer.

Einmal konnten sie den hanseatischen Abwehrriegel jedoch durchbrechen: Nach einem schönen Seitenwechsel ließ Malanga Nico Neidhart aussteigen, legte auf Benjamin Boakye ab, der wuchtig zum Ausgleich traf (70.). Auf die gesamte Spielzeit gerechnet aus Stuttgarter Sicht sicherlich ein glückliches Ergebnis. Aber Rostock war in dieser Phase viel zu passiv.

Seimen, Seimen, immer wieder Seimen

Für die Schwaben wäre der Punktgewinn ein gutes Ergebnis. Für Rostock wäre ein Unentschieden jedoch viel zu wenig. Daher erhöhten sie in der Schlussphase noch einmal den Druck. Doch VfB-Keeper Seimen ließ sich im Eins-gegen-Eins-Duell weder von Louis Köster (77.) noch ein weiteres Mal von Lebeau (90.+1) überwinden und hielt den Punkt für die Schwaben fest.

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Michael Richmann
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