Mika Bauer im Spiel gegen Dresden

Fußball | 3. Liga

Remis gegen Dresden: Freiburg II erkämpft sich Punkt

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AUTOR/IN
Ann-Kathrin Rose

Der SC Freiburg II hat Dynamo Dresden in der 3. Liga ein Remis abgerungen. Für den Tabellenletzten aber war es vor allem in der Schlussphase gegen ambitionierte Gäste ein Kraftakt.

Freiburg II hat in der 3. Liga einen wichtigen Punkt eingefahren. Das Team von Trainer Thomas Stamm erkämpfte sich gegen Dynamo Dresden am Sonntag ein 1:1-Unentschieden. Tom Zimmerschied hatte die Gäste in der 28. Minute in Führung gebracht. Yann Sturm traf kurz vor der Halbzeit zum Ausgleich (41. Minute).

Dresden spielt und trifft

Dabei gehörte die Anfangsphase den Gästen. Die Dresdner drängten die Freiburger, bei denen mehrere Stammspieler fehlten, tief in die eigene Hälfte und erspielten sich gleich mehrere gute Möglichkeiten. Doch Freiburg II schaffte es durch Keeper Niklas Sauter oder glückliche Defensivaktionen das frühe Gegentor zu verhindern (4., 9.). Das änderte sich dann nach einer knappen halben Stunde.

Beim Abschluss von Zimmerschied konnte Sauter nur noch hinter sich greifen, die Führung für Dynamo (28.). Mit dem 1:0 im Rücken dominierte Dresden die Partie und ließ Freiburg II kaum ins Spiel kommen. Die Abteilung Offensive der Stamm-Elf blieb vollkommen harmlos, bis kurz vor der Halbzeit. Nach einem Freiburger Freistoß schlug Dresdens Kapitän Stefan Kutschke den Ball raus, klärte aber nicht nachhaltig, sondern spielte ihn Sturm vor die Füße. Der zirkelte den Ball mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 1:1 in die Maschen (41.) – damit ging es dann auch in die Pause.

Torchancen, aber keine Treffer mehr

Nach dem Seitenwechsel hätte Sturm sogar auf 2:1 erhöhen können, drückte den Ball aber aus kurzer Distanz am Tor vorbei (55.). Im Gegenzug hätte Kutschke seinen Patzer ausbügeln können, doch Philip Fahrner kratzte den Abschluss des Dynamo-Kapitäns von der Linie.

Die Partie wurde nun zusehends turbulenter – und auch die Anzahl der Torchancen stieg. Mika Baur traf für den SCF, stand beim Zuspiel aber im Abseits, der Treffer zählte nicht (57.).

Turbulenter Kraftakt

Zwar drängten in der Schlussphase vor allem die Dresdner auf den Sieg, schafften es aber nicht, den Ball noch einmal im Freiburger Tor unterzubringen. In einer turbulenten Nachspielzeit stemmten sich die Gastgeber gegen die Dresdner Bemühungen – und wurden belohnt.

Für Freiburg II ist der Punkt als Tabellenletzter wichtig, um zumindest noch die rechnerische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren – die Spieler von Trainer Stamm sanken nach dem Kraftakt erschöpft zu Boden.  

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Ann-Kathrin Rose