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„Wenn man Tiere in Gefangenschaft hält, sollte das Bestreben sein, Nachwuchs zu produzieren. Dementsprechend führen wir Partner zusammen und hoffen, dass es Nachwuchs gibt.“

Arndt Hadamek ist Cheftierpfleger im Sealife-Aquarium Speyer. Er kümmert sich unter anderem um die Fortpflanzung. In seinen 15 Jahren als Chefaquarist hat er bereits einige Fische erfolgreich nachgezüchtet. Für ihn ist die Arbeit mit den Meerestieren ein Traumjob.

„Ich habe hier so große Becken zur Verfügung mit ganz tollen Tieren, die ich mir im Privaten nie zulegen könnte, wie die großen Haie oder eine Meeresschildkröte.“

Die Schildkröte ist Marti. Mit seinen 13 Jahren ist er quasi ein Teenager, aber gleichzeitig schon der Chef im großen Becken. Weder der alte Riesenzackenbarsch, noch die Schwarzspitzenriffhaie können mit der über einen Meter großen, grünen Meeresschildkröte mithalten. „Er ist eigentlich nicht aggressiv. Er will halt alles sehen, wie ein neugieriger, junger Hund. Der will überall hingehen, überall reinbeißen, gucken, was da los ist. Aber er ist sehr nett.“

Trotzdem müssen Arndt und seine Taucher-Kollegen vorsichtig sein, denn Martis Kiefer ist stark genug, um einen Finger abzubeißen. Das erklärt Arndt auch den jüngsten Besuchern des Aquariums, die zwar nah an die Scheiben ran dürfen, aber nicht reinfassen.

„Das macht mir auch Spaß mit den Kindern. Ich selbst habe auch zwei Söhne und es ist toll, den Kids das zu zeigen.“

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