Taumjob Bäcker: Niklas aus Neulußheim liebt das Brötchen backen

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Zu wissen, dass die eigene Arbeit einen Sinn hat – das liebt Niklas an seinem Beruf. Nach einem Praktikum in einer Backstube in Neulußheim hat er die Entscheidung getroffen: Ich möchte Bäcker werden.

 Mit gefällt an meinem Job, dass man weiß, was man macht. 

Niklas weiß jetzt, wie die Dinge gemacht werden, die wir tagtäglich essen – das ist es, was er an seinem Handwerk schätzt. 

Zuerst schnuppern, dann selber machen 

Die Entscheidung für den Beruf trifft Niklas nach einem Praktikum in der Backstube. Niklas liebt es, mit den Händen zu arbeiten und hat das Gefühl, dass seine Arbeit einen Sinn hat. „In der Schule sitzt du nur rum und musst irgendwelchen Lehrern zuhören, für Fächer, die dich gar nicht interessieren. Und das hier interessiert mich und es macht Spaß hier. Man macht was und sitzt nicht nur rum.” 

Keine Zeit zum Ausschlafen 

Dass seine Arbeitszeiten ein bisschen anders sind als in anderen Berufen, stört ihn nicht. „Muss man sich halt dran gewöhnen. Kann man nichts machen. Ich habe es mir ausgesucht.” Normalerweise fängt Niklas gegen 4:45 Uhr an zu arbeiten und hat dann um 13:00 Uhr Feierabend. 

"Willst du das wirklich?” 

Seine Freunde konnten seine Begeisterung für das Bäckerhandwerk lang nicht versehen. „Die haben mich ausgelacht so unter Freunden, dass ich früh aufstehen muss. Aber dafür bin ich halt früh zu Hause. Während ich dann alles machen kann, sind die noch bei der Arbeit.” 

Die Familienbäckerei ist stolz  

Drei Jahre dauert Niklas Ausbildung im Familienbetrieb der Bäckerei Bauer in Neulußheim. Der Bäckermeister Stefan Bauer ist froh, junge motivierte Lehrlinge wie Niklas ausbilden zu dürfen. „Ich bin ja auch stolz auf unsere Lehrlinge. Ich habe ja auch schon ein paar übernommen”, sagt Stefan Bauer.  

Traumjob gefunden! 

Langweilig wird Niklas beim Kneten und Brötchenbacken übrigens nicht. „Ist ja nicht jeden Tag dasselbe. Mal kommen Bestellungen dazu, dann ist die Menge anders, da variieren die Sachen immer.” 

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