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Blasmusik und Brass Bands – Vom Zapfenstreich bis Hip-Hop

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Von Autor/in Almut Ochsmann, Moritz Chelius

Ob zur Kirmes, zur Beerdigung oder beim Zapfenstreich – schon seit dem Mittelalter spielen Bläserorchester auf. Anfangs waren Trompeter und Posaunisten vor allem in Militärkapellen aktiv, heute spielen in ganz Deutschland fast 500.000 Laien in Musikvereinen. Diese bereichern das kulturelle Leben auf dem Land und in Kleinstädten, ermöglichen Kindern einen kostengünstigen Zugang zu Instrumenten und stiften sozialen Zusammenhalt.

Dass Bläser und Bläserinnen modern klingen können, machen Bands wie "La Brass Banda" und "Jazzrausch" klar.

Blasmusik zum Abtanzen Stefan Dettl von LaBrassBanda

Acht Männer in Lederhosen, barfuß, mit Blasinstrumenten: LaBrassBanda bringt das Publikum mit konsequent bayerischen Texten und einem Stilmix aus Funk, Jazz, Techno und Ska in Wallungen. In SWR Kultur beschreibt Frontmann Stefan Dettl die Anfänge seiner Karriere und die Demut vor anderen Kulturen.

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Sprachgeschichte Woher kommt der "Zapfenstreich"?

Es geht hier um den Zapfhahn von Bier-, Wein- oder Schnapsfässern. Auch das Wort "Streich" hatte früher eine andere Bedeutung: Damit war kein sanftes Streichen gemeint, sondern ein Schlag, so wie im englischen "strike". Von Gábor Paál | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Emotionen Gefühle in der Musik – Wie sie entstehen und was sie auslösen

Langsame Lieder in Moll machen traurig, schnelle in Dur eher fröhlich. Die Gefühle, die westliche Musik bei uns meist auslöst, funktionieren nicht unbedingt bei Menschen aus anderen Kulturkreisen. Wieso ist das so?
 

Gedächtnis Wie wir uns an Musik erinnern

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Gesundheit Rumba, Raving, Rumzappeln – Warum Tanzen uns guttut

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Porträt Leonard Cohen – Musiker, Poet und Gottessucher

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