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Computerspielsucht – Eine Krankheit?

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AUTOR/IN
Jochen Paulus
Jochen Paulus (Foto: Jochen Paulus)

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Sie daddeln ohne ein Ende zu kennen, vernachlässigen Schule oder Arbeit, Freunde und Familie, Schlaf, Ernährung und die eigene Körperhygiene. Etwa ein Prozent der Deutschen verbringt sein Leben weitgehend mit Computerspielen. Diese Sucht ist eine Krankheit, sagt die WHO, und sollte auf Kassenkosten therapiert werden dürfen. Aber haben exzessive Spieler nicht vor allem andere Probleme, eine soziale Phobie oder eine Depression? Und wie lässt sich behandeln, was für die meisten einfach ein Freizeitspaß ist?

Spielsucht Sportwetten – Milliardengeschäft mit Suchtpotenzial

Über neun Milliarden Euro haben Spieler im Jahr 2019 auf Sportereignisse gewettet. Viele glauben, dank ihres Fachwissens Ergebnisse vorhersagen zu können. Und werden süchtig.

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Psychologie

SWR Science Talk Long COVID bei Kindern und Jugendlichen | "Es gibt eine ganze Reihe von Folgeerscheinungen"

Die Auswirkungen von Long COVID bei jungen Menschen untersucht Dr. Roland Elling vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg. Mehr zur Sendung: http://swr.li/longcovid-kinder | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@SWR2Wissen

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Psychologie Diskriminierung verschlechtert die psychische Gesundheit

Diskriminierung verschlechtert unmittelbar die psychische Gesundheit - und zwar auch, wenn man nur zuschaut. Mit einer aktuellen Übersichts-Studie zeigen Forscherinnen der Universität Mannheim die Wirkung von Diskriminierung auf die Psyche erstmals klar auf.

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Psychologie KI und Liebe: Verliebt in einen Chat-Bot

Mit Apps wie Replika sind es nur ein paar Klicks zum Traumpartner als KI-Avatar. Danach wird mit dem KI-Bot gechattet, Videoanrufe und Sprachnachrichten ausgetauscht. Viele verlieben sich tatsächlich in die KI. Aber sie kann auch nerven! Ein Selbstversuch.

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Medizin und Gesundheit

Gesundheit Schwerhörige Menschen können mit einem Cochlea-Implantat wieder hören

Vielen schwerhörigen Menschen kann mittlerweile mit der richtigen Technik und Förderung sehr gut geholfen werden. Sie können dank moderner Cochlea-Implantate heute ein ganz normales Leben führen. Doch oft gibt es zu den Implantaten noch große Bedenken.
Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Antje Aschendorff, HNO-Klinik des Universitätsklinikums Freiburg.

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Medizin PURA-Syndrom: Forschung und Hilfe für Familien in Ulm

In der Regel hat ein Grundlagenforscher nichts mit den Patienten zu tun, deren Krankheit er erforscht. Der Ulmer Biochemiker Prof. Dierk Niessing aber doch. Er forscht am PURA-Syndrom. Menschen mit diesem seltenen Gen-Defekt lernen nur selten gehen oder sprechen.

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Medizin Seltene Erkrankungen werden früher und besser erkannt

Es gibt mehr als 6000 seltene Krankheiten, von denen nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind. In Summe aber trotzdem Millionen. Durch Genanalyse, Biomedizin und verbesserte Digitalisierung werden sie heute früher erkannt und neue Therapien entwickelt.
Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Georg F. Hoffmann, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg.

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