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Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Kapitulation Deutschlands übernehmen die vier Siegermächte die Regierungsgewalt. Der Wiederaufbau beginnt – und Deutschland spaltet sich.

Währungsreform

1948 kommt es sowohl im Westen, nämlich am 20. Juni, als auch in der Sowjetischen Besatzungszone (ab Ende Juni als Reaktion auf Währungsreform in der "Trizone") zu einer Währungsreform. Eine gesamtdeutsche Währung gibt es somit nicht mehr

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, das Grundgesetz (GG), wurde am 8. Mai 1949 vom Parlamentarischen Rat beschlossen und von den Alliierten genehmigt.

Am 23. Mai 1949 stellt der Parlamentarische Rat fest, dass das Grundgesetz in der Woche vom 16. bis 22. Mai 1949 durch die Volksvertretungen von mehr als Zweidritteln der beteiligten deutschen Länder angenommen wurde.

1946 Elternlose Flüchtlingskinder nach dem Zweiten Weltkrieg

Bericht eines Reporters aus einem Kinderheim für elternlose Flüchtlingskinder in Everinghausen bei Bremen. Ein neunjähriges Mädchen erzählt von seiner Flucht aus Ostpreußen.  mehr...

1946 Ansprache an Flüchtlinge in Lager bei Bremen

Der Vorsitzende des Flüchtlingsausschusses im Kreis Wesermarsch begrüßt die Flüchtlinge und gibt Ratschläge für das Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung.  mehr...

7.6.1947 Ministerpräsidentenkonferenz zur Flüchtlingsnot

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz 1947 vergleicht der bayerische Staatssekretär für Flüchtlingswesen, Wolfgang Jaenicke, die Situation mit der mittelalterlichen Völkerwanderung.  mehr...

19./21.6.1948 Währungsreform: Einführung der D-Mark

Am 19.6.1948, zwei Tage vor der Umstellung von der Reichsmark auf die D-Mark, erklärt der Sprecher der Militärregierung den Bewohnern der Trizone, was auf sie zukommt.  mehr...

1948 - 1949 Luftbrücke nach West-Berlin

Die Blockade West-Berlins durch die sowjetische Militärregierung war auch eine Reaktion auf die Währungsreform. Um Westberlin zu versorgen zu, organisierte US-Militärgouverneur Lucius D. Clay die berühmte Luftbrücke. Die "Rosinenbomber" flogen bis Mai 1949.  mehr...

18.1.1949 Gleichberechtigung im Grundgesetz – dank Elisabeth Selbert

Der Artikel zur Gleichberechtigung wird in den Entwurf für das neue Grundgesetz der Bundesrepublik aufgenommen. Das ist das Verdienst der Sozialdemokratin Elisabeth Selbert.  mehr...

April 1949 Sauerbruchs Entnazifizierungsverfahren

Ferdinand Sauerbruchs Rolle während der NS-Zeit wirft Fragen auf: Er war Generalarzt des Heeres und wusste wohl auch von Senfgasversuchen an KZ-Häftlingen.  mehr...

12.5.1949 Ende der Berlin-Blockade: „Wohl die schönste Nacht in diesem Frühjahr“

Fast ein Jahr ist Westberlin abgeriegelt. Die sowjetischen Besatzungstruppen blockieren Straßen, Schienen und Wasserwege in die Stadt. Doch die Amerikaner versorgen die Bevölkerung mit den berühmten Rosinenbombern. Die Machtprobe beginnt im Juni 1948 und dauert bis zum Mai 1949. In der Nacht vom 11. auf den 12. Mai heben die Sowjets die Blockade auf. Reporterinnen und Reporter berichten im Rundfunk von verschiedenen prominenten Punkten der Stadt aus, wie sich der Alltag langsam zu normalisieren scheint.  mehr...

14.8.1949 | Erste Bundestagswahl So warben die Parteivorsitzenden 1949 um Stimmen

Am 14. August 1949 fand die erste Bundestagswahl statt. Nach den Landtags- und Kommunalwahlen 1946 war dies die erste freie Wahl seit den Reichstagswahlen vom 6. November 1932.  mehr...

12.9.1949 Theodor Heuss wird erster Bundespräsident

12.9.1949 | Der FDP-Vorsitzende Theodor Heuss (1884 - 1963) wird erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Nach seiner Wahl hält er eine sehr persönliche Rede vor dem Bundestag. Darin spricht er sich gegen das Vergessen der Naziverbrechen aus. Die Aufgabe bestehe darin, ein neues Nationalgefühl zu bilden und er erklärt, was er damit meint. Vor seiner Ansprache wird er von Bundestagspräsident Erich Köhler auf das noch ganz junge deutsche Grundgesetz vereidigt.  mehr...

06.10.1949 Hans Lukaschek: der erste "Vertriebenenminister"

Hans Lukaschek wird 1949 "Vertriebenenminister". Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt er den Flüchtlingsausgleich zwischen den Bundesländern.  mehr...

14.10.1949 Gründung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)

14.10.1949 | Bald nach dem Krieg beginnt Hans Böckler mit dem Wiederaufbau der Gewerkschaften in der britischen Besatzungszone. Dort kommt es auch zum ersten Zusammenschluss der Einzelgewerkschaften. 1949 werden schließlich im Westen die Zonengrenzen überwunden, der Deutsche Gewerkschaftsbund wird als Dachverband der 16 Einzelgewerkschaften in München gegründet – und Hans Böckler wird sein Vorsitzender.  mehr...

2.12.1949 Streit um gerechte Verteilung von Vertriebenen

Heimatvertriebene und Flüchtlinge reagieren im Jahr 1949 empört auf eine geplante Umsiedlungsaktion. Denn sie haben auf dem Reinhardshof in Wertheim eine neue Heimat gefunden.  mehr...

15.12.1949 Konrad Adenauer unterschreibt den "Marshallplan"

15.12.1949 | Nach dem Zweiten Weltkrieg schlägt US-Außenminister George Marshall ein 12 Milliarden Doller schweres Aufbauprogramm für Westeuropa vor. Neben humanitären Erwägungen ging es dabei auch um eigene Interessen. Die USA hofften, den Einfluss der Sowjetunion zurückzudrängen und den eigenen Handel zu beleben. Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichnet den Marshallplan (offiziell European Recovery Program (ERP) genannt) – zusammen mit dem Hohen Kommissar der Vereinigten Staaten in der Bundesrepublik John Jay McCloy. Reporter Hans Jesse berichtet von der Zeremonie im Bonner Kanzleramt.  mehr...

1949 Pfalz: Prozess gegen die Neumühle-Bande

Mord, Raub, Diebstahl: großer Banden-Prozess vor dem Landgericht Zweibrücken. Das Grundgesetz ist noch nicht in Kraft. Unprofessionalität herrscht bei Justiz, Polizei – und den Medien.  mehr...

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