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Bundeskanzler Konrad Adenauer fühlt sich in seiner Regierungsarbeit durch die Medien beeinträchtigt. Die würden zu einseitig berichten, das müsse sich ändern, erklärt er auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe.

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Ein Jahr zuvor hatten sich die bestehenden Landesrundfunkanstalten zur ARD zusammengeschlossen. Adenauer spricht außerdem über die Gefahr totalitärer Parteien – und darüber, wie gut es sei, dass sich Protestanten und Katholiken in einer großen Partei – der Union - zusammengefunden hätten.

Um der ARD etwas entgegenzusetzen, plant Adenauer einige Jahre später die Gründung eines dem Bund unterstellten "Deutschland-Fernsehens."

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1951 - 1961 Streit um "Adenauer-Fernsehen"

Konrad Adenauer findet den Rundfunk zu einseitig. Ende der 1950er Jahre gründet die Bundesregierung das Deutschland-Fernsehen – und wird vom Verfassungsgericht zurückgepfiffen.  mehr...

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