8.3.1918

Frieden mit Russland - Ansprache im Preußischen Abgeordnetenhaus 3. März 1918

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Der am 3. März 1918 unterzeichnete Friedensvertrag zwischen Russland und dem Deutschen Reich sah die Bildung deutsch kontrollierter Satellitenstaaten von der Ukraine bis zum Baltikum vor. Russland sollte weit nach Osten gedrängt werden, es hätte über die Hälfte seiner industriellen Anlagen und fast ein Drittel seiner Bevölkerung verloren. Der Versailler Vertrag vom Juni 1919 machte den Frieden von Brest-Litowsk hinfällig.

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Am 3. März 1918 kommt es zum Friedensschluss mit Russland. Der Präsident des Preußischen Abgeordnetenhauses Hans von Schwerin-Löwitz erklärt, man könne sich nun auf die Westfront konzentrieren. Er spricht vom „Endsieg“ und verliest ein Glückwunschtelegramm an den Kaiser. Die Nachaufnahme der Rede stammt vom 8. März 1918.

Rede Hans von Schwerin-Löwitz

Am 3. März 1918 ist der Friedensvertrag zwischen dem Reich mit seinen Verbündeten und der russischen Regierung unterzeichnet worden / "Dass er eine weittragende weltgeschichtliche Bedeutung, ganz besonders für das Königreich Preußen, besitzt, darüber kann ein Zweifel wohl nicht bestehen" / Der Vertrag bedeutet einen strategischen Vorteil, weil man sich jetzt auf die Westfront konzentrieren kann und die gefährdeten Ostgrenzen des Königreiches Preußen gesichert sind / Verliest sein gestriges Glückwunschtelegramm an den Kaiser: "Aus Anlass des gestern an unserer Ostgrenze vollzogenen siegreichen Friedensschlusses mit Russland, den wir in erster Linie die unvergänglichen Ruhmestaten unseres Heeres und seiner großen Führer verdanken, wollen Eure Majestät auch die ehrerbietigsten Glückwünsche des preußischen Abgeordnetenhauses zu dieser neuen Sicherung unserer Ostgrenzen, der neuen Wahrung des Deutschtums in den benachbarten deutschen Ordensländern, huldvoll entgegennehmen. Gott der Herr wolle Eurer Majestät vergönnt sein lassen, unserem Volke zu diesem Teilfrieden bald einen gleich siegreichen allgemeinen deutschen Frieden mit all unseren Feinden bereiten zu können" Gedenkt der unvergleichlichen Heldentaten der deutschen Truppen als weitere Etappe zum Frieden / Den Waffen an der Westfront wird mit Gottes Hilfe der volle Endsieg bald nicht mehr fehlen.

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