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Krisenzeiten sind Heldenzeiten, wie während der ersten Wochen der Corona-Pandemie. Es gibt stehende Ovationen für die Heldinnen und Helden des Alltags, die Medien waren voll des Lobes. Und danach? Verschwinden sie wieder in der Unsichtbarkeit, bis die nächste Krise kommt und neue Helden ausgerufen werden.

Wie blicken diese Menschen auf ihre Ehrung? Braucht eine liberale Gesellschaft überhaupt noch Helden in postheroischen Zeiten? Und wenn ja, wozu und vor allem: Welche Helden braucht das Land?

Gespräch Wozu brauchen wir Helden? - Der Publizist Christoph Giesa

Krisenzeiten sind Heldenzeiten. Die Sehnsucht nach rettenden Vorbildern ist groß. Ein Umstand, so der Publizist Christoph Giesa, der besonders Rechtspopulisten in die Hände spielt.  mehr...

SWR2 Tandem SWR2

Neue Videoclips der Bundesregierung gegen Corona #BesondereHelden erzählen von der Couch wie vom Krieg

Neue Videoclips der Bundesregierung sollen mit Augenzwinkern dazu animieren, zuhause zu bleiben. Gemacht sind sie im Stil von "Opa erinnert sich an den Krieg".  mehr...

SWR2 Geld, Markt, Meinung Kohle statt Klatschen – Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in Corona-Zeiten

Der Shutdown im Frühjahr hat sie sichtbarer gemacht: die "Systemrelevanz" von Pflegern, Krankenschwestern, Müllleuten, Erzieherinnen und Erziehern. Als "Helden des Alltags" wurden sie in der Corona-Krise beklatscht - und sollen nun auch entsprechend entlohnt werden, finden die Gewerkschaften. 4,8 Prozent mehr Geld und weniger Arbeitsstunden fordern sie in der aktuellen Tarifrunde für die 2,4 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes. Für die Arbeitgeber ist das völlig überzogen, sie verweisen auf die Finanzlage der Kommunen zwischen wegbrechenden Steuereinnahmen und Pandemie-Mehrkosten.  mehr...

SWR2 Geld, Markt, Meinung SWR2

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