Karl-Sczuka-Preis 2011 Institut fuer Feinmotorik: Die 50 Skulpturen des Institut fuer Feinmotorik

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Karl-Sczuka-Preiswerk 2011 vom Künstlerkollektiv "Institut fuer Feinmotorik"

Das Institut für Feinmotorik ist ein Künstlerkollektiv, das in verschiedenen Formationen an verschiedenen Formaten arbeitet. Die größte Aufmerksamkeit erlangten bisher Experimente mit präparierten Schallplattenspielern, welche mit allen möglichen Materialien, aber konsequent ohne Schallplatten, bespielt werden. Der Aufbau besteht aus einem Tisch mit acht Plattenspielern und vier DJ-Mischpulten. Die Plattenspieler sind mit Haushaltsmaterialien präpariert wie Klebeband, Büroklammern, Papierschnipsel und Klebeetiketten, Gummibänder und Drahtspiralen. Die Mitglieder der Künstlergruppe betrachten den Tisch mit den ganzen Utensilien als ihr Instrument und erzeugen damit Geräusche und Klänge, die oftmals spröde und karg anmuten, aber doch eine ganz eigene Qualität und Anmut besitzen. Auch wenn es für das Publikum manchmal so klingt, werden bei der Arbeit mit den präparierten Plattenspielern dennoch keine elektronischen Effekte eingesetzt.

Mark Brüderle, Daniel van den Eijkel, Tim Elzer, Marc Matter und Florian Meyer
Die 50 Skulpturen des Institut fuer Feinmotorik (2011)
Dauer: 46’26 Minuten

Realisation: Institut fuer Feinmotorik und Tim Elzer
Dramaturgie: Frank Halbig
Produktion: SWR 2011

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