Mara Alber jubelt für die TSG

Fußball | Frauen-Bundesliga

Alber schießt TSG Hoffenheim auf Champions-League-Platz

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AUTOR/IN
Ann-Kathrin Rose

Mit einem Doppelpack hat Mara Alber die TSG Hoffenheim beinahe im Alleingang zum Sieg gegen Aufsteiger Nürnberg geschossen. Gemeinsam können sie jetzt von der Champions League träumen.

Die Fußballerinnen der TSG Hoffenheim haben sich mit 2:0 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg durchgesetzt. Für das Team von Trainer Stephan Lerch ist es der erste Heimsieg im Jahr 2024. Mara Alber schnürte einen Doppelpack – sie hatte die Hoffenheimerinnen in der 14. Minute in Führung gebracht und dann kurz vor der Halbzeit auf 2:0 erhöht. Damit verdrängt die TSG in der Tabelle Eintracht Frankfurt von Champions-League-Platz drei. Die Eintracht hatte ebenfalls am Samstag mit 1:2 gegen Bayern München verloren.  

Mara Alber nicht zu stoppen

Die Hoffenheimerinnen begannen gegen Aufsteiger Nürnberg mit viel Zug zum Tor, spielten zunächst aber nicht so dominant, wie Fans und Verantwortliche das nach dem 1:9 der Nürnbergerinnen im letzten Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg erwartet hatten. In der 14. Minute war dann aber Alber zur Stelle. Paulina Krumbiegel legte vor, die 18-Jährige zirkelte den Ball ins Tor.

Die Führung für die Hoffenheimerinnen verdient, aber die Nürnbergerinnen zeigten sich vom Rückstand unbeeindruckt, hatten zwar kaum Ballbesitzphasen, näherten sich in der 22. Minute aber dem Tor von TSG-Keeperin Martina Tufekovic an, der Ball segelte jedoch am Kasten vorbei. Nur zwei Minuten später jubelten die Gastgeberinnen erneut, allerdings nur kurz. Diesmal war es Krumbiegel, die den Ball ins Tor ablenkte, aber weil die Nationalspielerin beim Zuspiel im Abseits stand, zählte der Treffer nicht.

Deutliche Führung zur Halbzeit

Die Nürnbergerinnen aber steckten nicht auf und spielten sich jetzt trotz Rückstand gleich mehrere Möglichkeiten heraus. Doch erst lief sich Nürnbergs beste Torschützin Vanessa Haim (30.) in der Defensive der TSG fest, dann scheiterte Amira Arfaoui nach einem sehenswerten Sololauf erst an Schlussfrau Tufekovic, dann am Aluminium (32.).

Nürnberg also in der Offensive mit Chancen und defensiv mit Lücken. So konnte Jana Feldkamp den Ball im Strafraum unbedrängt querlegen auf Alber, die den Ball mit viel Platz und noch mehr Präzision für die TSG ins Tor schoss (39.). Und so ging es mit der 2:0-Führung für die Gastgeberinnen in die Halbzeit.

TSG lässt Chancen liegen

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie dann so, wie es TSG-Coach Lerch schon erwartet hatte – er wollte, dass sein Team „Ball und Gegner“ laufen lässt. Die besten Möglichkeiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, hatten die eingewechselte Nicola Billa (49.) und Franziska Harsch (66.). Die Hoffenheimerinnen mit mehr Ballbesitzphasen, aber schwacher Chancenverwertung.

Denn auch Kapitänin Fabienne Dongus (79.) kam noch in aussichtsreicher Position an den Ball, schlug den aber unbedrängt auf die Tribüne. Jill Janssens (84.) prüfte Lea Paulick im Tor der Clubberinnen - es blieb aber beim 2:0. Mit dem Sieg im Rücken wartet auf die TSG in der Bundesliga das nächste Heimspiel: Am Freitag kommt der VfL Wolfsburg nach Hoffenheim.

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Ann-Kathrin Rose