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Redaktion: Jutta Kaiser
Letzte Aktualisierung: 22.02.2012, 17.30 Uhr
Die Tierrechtsorganisation PETA hat 500 Euro Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die zur Überführung eines Tierquälers führen. Anfang des Monats war in Böhl-Iggelheim eine in zwei Hälften geteilte Katze gefunden worden. Weil eine Spaziergängerin das Tier in der Nähe der Bahngleise entdeckt hat, geht auch die Polizei davon aus, dass die Katze auf die Schienen gelegt worden war. Zuvor hatte der Täter das Tier wohl betäubt oder schon getötet. Ähnliche Fälle hatte es in Freinsheim gegeben. Laut Kriminalpolizei in Speyer, die den Vorgang bearbeitet, gibt es allerdings keine Hinweise darauf, dass es sich um denselben Täter handelt. Trotz der ausgesetzten Belohnung habe sich bisher noch niemand gemeldet, der Beobachtungen gemacht hat. Die Tierrechtsorganisation PETA weist darauf hin, dass ein Täter der gewalttätig gegenüber Tieren ist, möglicherweise auch vor Gewalt an Menschen nicht zurückschreckt.
Der Stadtrat entscheidet heute, ob die umstrittene Bettensteuer für Hotelübernachtungen um ein Jahr verschoben wird. Ursprünglich sollten die Hoteliers die Abgabe schon ab diesem Jahr zahlen. Dagegen hatten sie aber protestiert, weil sie zum Zeitpunkt der Entscheidung schon ihre Preislisten gedruckt und Buchungen angenommen hatten. Die Hotelbetreiber hätten die Bettensteuer allein tragen müssen. Die Stadtverwaltung erwartet sich durch die Abgabe zusätzliche Einnahmen in Höhe von etwa 200.000 Euro pro Jahr.
Die EU Kommission hat angekündigt zu prüfen, ob die Flughäfen Zweibrücken und Saarbrücken staatliche Zuschüsse bekommen haben, die ihnen nicht zustanden. Außerdem sollen Rabatte geprüft werden. Nach Angaben der EU Kommission erhält der Flughafen Zweibrücken seit 2006 staatliche Beihilfen. Die Kommission will nun herausfinden, ob diese zu Wettbewerbsverzerrungen geführt haben. Außerdem befürchtet die EU, dass bestimmte Rabatte des Flughafens Zweibrücken an Fluggesellschaften andere benachteiligen würden. Demnach würde beispielsweise TUIFly in Zweibrücken weniger Gebühren zahlen als üblich. Auch beim Flughafen in Saarbrücken untersucht die EU die staatlichen Zuschüsse und die Ermäßigungen für Fluggesellschaften. Wie lange die Untersuchungen der EU andauern, konnte eine Sprecherin auf SWR-Anfrage nicht abschätzen. Sie betonte aber, dass die Untersuchungen ergebnisoffen geführt werden.
Unbekannte haben mit einer besonders dreisten Masche versucht, eine Frau um Geld zu bringen. Laut Polizei rief ein Mann bei ihr an, gab sich als ihr Sohn aus und sagte, er habe ein Kind angefahren. Beide seien schwer verletzt. Nur wenn die Frau der Familie des Kindes 7.000 Euro zahle, würde sie auf eine Strafanzeige verzichten. Die Frau wurde misstrauisch, als sich der Mann in Widersprüche verwickelte. Als sie ihren Sohn anrief, stellte sich heraus, dass alles gelogen war.
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