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Karl-Sczuka-Preis 2017 Ausschreibung

Zum sechsundfünfzigsten Mal wird er vergeben: der Karl-Sczuka-Preis
Verleihung am 21.10.2017 in Donaueschingen

Tontechnik

Seit 1972 wird er bei den Donaueschinger Musiktagen verliehen und ist seitdem zur international wichtigsten Auszeichnung für avancierte Werke der Radiokunst geworden: der 1955 vom ehemaligen Südwestfunk gestiftete und zunächst zweijährig für Hörspielmusik vergebene Karl-Sczuka-Preis. Ausgezeichnet werden soll seit 1972 laut Satzung die „beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt“. John Cage, Mauricio Kagel, Luc Ferrari, Friederike Mayröcker oder Heiner Goebbels waren im Laufe der Jahre Preisträger, die nach Donaueschingen kamen.

Wer den 56. Preis bekommt, der in diesem Jahr zu vergeben ist, wird die unabhängige Jury unter Vorsitz von Christina Weiss bei ihrem Treffen im Juli entscheiden. Er ist öffentlich ausgeschrieben und besteht aus einem Hauptpreis, der mit 12.500 Euro dotiert ist sowie aus einem Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro. Bewerben können sich Autoren, Komponisten, Regisseure oder Realisationsteams. Sie müssen ihre Produktionen in Form sendefähiger Kopien mit den erforderlichen Unterlagen bis zum 15. Juni 2017 (Poststempel) beim Südwestrundfunk einreichen. Für die Urheber kann auch der Produzent einreichen. Falls die Erstsendung oder eine Veröffentlichung auf Tonträgern oder online bereits erfolgt sind, darf deren Datum nicht vor dem 1. Juni 2016 liegen. Auch ungesendete Arbeiten sind willkommen. Die Preisverleihung ist am 21. Oktober 2017 während der Donaueschinger Musiktage.



Die Satzung, die alle Einreichungsbedingungen benennt, liegt in deutscher, englischer und französischer Sprache vor.

Bewerbungen sind bis 15. Juni 2017 (Poststempel) zu richten an:

Sekretariat des Karl-Sczuka-Preises

Südwestrundfunk
76522 Baden-Baden
Telefon:
49-(0)7221-929-22282
Telefax:
49-(0)7221-929-22072
zum Mailformular

Leitung: Ekkehard Skoruppa

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