SWR Aktuell Mondial

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SWR International

Aktuelle Fragen und Berichte zu Migration und Integration gibt es wöchentlich in SWR Aktuell Mondial: jederzeit zum Nachhören und als Podcast im Abo.

  • Im Kampf gegen Islamismus und Rechtsextremismus – zwei Mitarbeiterinnen vom LKA in Mainz erzählen

    Welche Faktoren können dazu führen, dass sich jemand radikalisiert, kann man das überhaupt erkennen und wie kann Ermittlungsarbeit in solchen Fällen aussehen? Miriam Staber und Claudia Bathe sprechen darüber in SWR Aktuell Mondial mit zwei Mitarbeiterinnen vom Landeskriminalamt (LKA) in Mainz. Die beiden Wissenschaftlerinnen arbeiten in der gleichen Abteilung - die eine ist auf Islamismus, die andere auf Rechtsextremismus spezialisiert. Sie sind unter anderem auch dabei, wenn die Polizei einen Tatort untersucht. Denn sie erkennen, ob es sich bei einem Notizzettel nur um eine Einkaufsliste auf Arabisch handelt oder um eine Anleitung zum Bombenbau oder ob bestimmte Codes verwendet werden, die auf eine rechtsextreme Gesinnung hindeuten.
    Autorinnen: Claudia Bathe und Miriam Staber

  • Islamberater Hussein Hamdan: „DIE Muslime gibt es nicht“

    Mit welchen muslimischen Partnern arbeiten wir zusammen für eine interreligiöse Veranstaltung? Wer sollte mit am Tisch sitzen, wenn auf dem örtlichen Friedhof ein islamisches Gräberfeld geplant wird? Antworten auf solche Fragen gibt Islamberater Hussein Hamdan. Er arbeitet für die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und berät u.a. Kommunen, Vereine und Kirchengemeinden, wenn es darum geht, die örtlichen Moscheegemeinden besser einzuschätzen. Die etwa 5,6 Millionen Muslime in Deutschland sind sehr heterogen: Wie sich beispielsweise die türkischen Ditib-Gemeinden, die Ahmadiyya oder der Verband der Islamischen Kulturzentren voneinander unterscheiden, erklärt er Claudia Bathe und Miriam Staber im Gespräch.
    Autorinnen: Claudia Bathe und Miriam Staber

  • Von Ostdeutschland ins Schwabenland: Sitta Krizso verlässt Sachsen für ihren Traum

    Sitta Krizso mag bis heute keine Bananen, denn für die musste sie als Kind der ehemaligen DDR anstehen. Sie fühlt sich in Sachsen unfrei, kauft heimlich Dinge aus dem Westen. 1990 zieht Krizso als junge Frau nach Baden-Württemberg. Dort fühlt sie sich fremd und isoliert. Die Menschen sind ganz anders, als in ihrer Heimat. In SWR Aktuell Mondial blickt sie zurück auf ihr Leben in beiden “Welten”. Im Gespräch mit Zülal Acar erzählt sie, was der Rassismus in Hoyerswerda mit ihr als Gastarbeiter-Tochter gemacht hat.

  • Über Grenzen hinweg - wie Musik verbindet 3/3: Rahî

    Die Band Rahî vereint verschiedene Welten: Sie kombiniert Rap, Rock und Akustik, aber auch kulturelle Einflüsse aus Deutschland, Kurdistan und der Türkei. Und das mitten in ihrem Homestudio in Stuttgart. Für die Bandmitglieder Hizir, Rager und Sahin ist das nicht nur ein kreativer Spagat, sondern auch eine Form von Empowerment. In ihren Liedern verarbeiten sie Themen wie Identität, Rassismus und Flucht. Denn die Geschwister Hizir und Rager sind als Kinder aus Kurdistan nach Deutschland geflüchtet. Wie sie das erlebt haben, erzählen sie im Gespräch mit Miriam Staber und Zülal Acar. Außerdem gibt das Trio einen exklusiven Vorgeschmack auf seine neue Single.

  • Über Grenzen hinweg – wie Musik verbindet (2/3): Brenz Band

    Die Ludwigsburger Brenz Band gilt als älteste inklusive Band Deutschlands: Seit fast 50 Jahren musizieren die insgesamt 12 Menschen mit und ohne Behinderung schon zusammen - und haben rund 2.000 Konzerte gegeben. Sie sind quer durch Europa getourt, aber auch nach Ecuador, oder als „Künstler für den Frieden“ der UNESCO nach China. Miriam Staber und Zülal Acar sprechen mit einigen Brenz-Band-Mitgliedern, die außerdem als kleinere Band “Makel los” auftreten. Und: Andreas (Keyboard), Gertraude (Fiddle), Gunnar (Ziehharmonika), Band-Gründer Horst Tögel (Quetsche) und Salvatore (Gitarre und Akkordeon) geben außerdem eine Kostprobe im Studio.

  • Über Grenzen hinweg – wie Musik verbindet (1/3): Ahmet Gül

    Ahmet Gül ist „muslimischer Christ“ und „christlicher Muslim“ - so bezeichnet sich der Musiker selbst. Als Sohn türkischer Eltern wächst er mit zwei Kulturen und Religionen auf: Deutsch und Türkisch, Christentum und Islam. Werktags singt er in der Kirche und wird im Kloster unterrichtet, an den Wochenenden geht er zum Koranunterricht in die Moschee. Früh steht für Ahmet Gül fest: Er will Gesang studieren. Doch seine Eltern stellen ihn vor ein Dilemma: „entweder wir oder die Musik“. Welche Konsequenzen das am Ende mit sich bringt und was ihn heute antreibt, erzählt er Zülal Acar und Miriam Staber in SWR Aktuell Mondial.

  • Gleich und ungleich gesellt sich gern 4/4 – wie funktionieren Freundschaften? Lutz Jäkel

    Lutz Jäkel ist immer auf Achse. Vor allem im orientalischen Teil der Welt - etwa in Syrien, Jordanien oder Saudi-Arabien. Seine Kindheit verbringt er zum Teil in Istanbul und wieder zurück in Deutschland merkt er, was es bedeutet, anders zu sein. Die Erfahrung der Ausgrenzung prägt ihn so sehr, dass er sich für die interkulturelle Verständigung stark machen will. Seit etwa 30 Jahren beschäftigt er sich nun schon mit Menschen und ihren Geschichten – auf seinen Reisen durch islamisch geprägte Länder begegnet er interessanten Persönlichkeiten. Etwa einen israelischen Araber, mit dem er sich anfreundet. In SWR Aktuell Mondial erzählt er, wie es für ihn war, als ihn sein Freund nach langer Zeit plötzlich kontaktiert – in einer unerwarteten Sprache.

  • Gleich und ungleich gesellt sich gern 3/4 – wie funktionieren Freundschaften? Susanne Bossenmayer

    Seit 37 Jahren ist Susanne Bossenmayer aus Stuttgart schon mit Gleemy Caceres von den Philippinen befreundet. Doch während Gleemy sagt, es wäre ihr größter Wunsch, dass Susanne sie besuchen kommt, ist Susanne sich unsicher: Was, wenn dann ihre Freundschaft daran zerbricht? Und so whatsappen die beiden weiter bis zum Tag X, der irgendwann kommen wird. Denn was sie Gleemy hier zeigen möchte, weiß Susanne genau: Den Stuttgarter Fernsehturm und den Wald, wo sie täglich mit ihrem Hund spazieren geht.

  • Gleich und ungleich gesellt sich gern 2/4 – wie funktionieren Freundschaften? Mit Jessica T.

    Jessica hat einem Menschen eine zweite Chance gegeben. Seit einem halben Jahr schreibt sie Briefe mit einem Mann in der Todeszelle in Alabama. Jessica beschreibt ihren Brieffreund als witzigen Typen: „Draußen wäre er wahrscheinlich ein richtiger Lebemann gewesen – wenn er nicht auf die schiefe Bahn geraten wäre“, sagt sie. Doch über der noch jungen Freundschaft schwebt das Todesurteil und natürlich die Tat. Wie viel kann eine Freundschaft aushalten? Zülal Acar und Sabine Brütting fragen nach.

  • Gleich und ungleich gesellt sich gern 1/4 - wie funktionieren Freundschaften? Susanne Jakubowski

    Für Susanne Jakubowski steht ihr Jüdischsein im Zentrum. Doch sie liebt es auch, sich mit Andersgläubigen auszutauschen. Deshalb engagiert sich die Stuttgarterin im Rat der Religionen und im Haus Abraham. Dort lernte und lernt sie sehr viele verschiedene Menschen kennen. Zum Beispiel ihre gute alevitische Freundin. Im Gespräch mit Sabine Brütting und Zülal Acar erklärt sie, warum Essen dabei hilft, Konflikte zu lösen und was ihre Reisegruppe aus Christen, Muslimen und Juden in Israel erlebt hat.

  • Jesidinnen trotzen dem Völkermords-Trauma durch den IS

    Die Jesidinnen Zaytun und Kawla leiten eine kleine Schneiderei in Stuttgart. Die beiden Schwestern sind über ein Flüchtlings-Sonderkontingent nach Baden-Württemberg gekommen. Denn: In Syrien und im Irak hatte der sogenannte Islamische Staat seit 2014 systematisch jesidische Männer ermordet und jesidische Frauen als (Sex-)Sklavinnen verkauft und misshandelt – auch Zaytun und Kawla. Das Trauma belastet sie bis heute – dennoch bauen sie sich in Deutschland ein neues Leben auf.

  • Gesellschaft im Wandel 2/2 - Flucht, Migration & Frauen

    Deutschland wird immer diverser. Was bedeutet das für die Städte? Und welche Rolle spielen Angebote zur Teilhabe beispielsweise für junge Menschen mit Migrationsgeschichte und ganz speziell für Frauen?Palwascha Azmarei und Thi Hoang Ha Vu sind Podiumsgäste auf dem 18. SWR Medienforum, das am 27. Juni 2023 in Stuttgart stattfindet. Sie engagieren sich gegen Diskriminierung und Rassismus in Deutschland. Palwascha Azmarei studiert Jura in Leipzig und lässt sich zur Rechtsberaterin für Geflüchtete ausbilden. Thi Hoang Ha Vu arbeitet bei LAMSA, dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt.

  • Gesellschaft im Wandel 1/2 - Wer gehört dazu?

    Deutschland wird immer diverser. Was bedeutet das für die Städte? Und welche Rolle spielen Angebote zur Teilhabe beispielsweise für junge Menschen mit Migrationsgeschichte und ganz speziell für Frauen?Fatimazahra Idkhafif und Mehmet Ildeş sind Podiumsgäste auf dem 18. SWR Medienforum, das am 27. Juni 2023 in Stuttgart stattfindet. Die Studierenden engagieren sich seit vielen Jahren für ein gutes Miteinander in Stuttgart. Fatimazarah Idkhafif hat marokkanische Wurzeln und ist Respektlotsin in Stuttgart. Mehmet Ildeş war Landessprecher der Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg und will mit seinem Verein “Local Diversity” junge Menschen für die Kommunalpolitik begeistern.

  • Übersetzen und Dolmetschen 4/4 Brücken bauen zwischen Sprachen: Regaip Minareci

    Regaip Minareci liebt Sprachen. Und das kommt nicht von ungefähr: Diese Leidenschaft wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. Denn ihr Vater bringt von seinen Geschäftsreisen jede Menge fremdsprachige Bücher mit nach Hause. Und die soll Regaip Minareci dann als junges Mädchen übersetzen. Seither sind fast 50 Jahre vergangen und inzwischen hat sie zahlreiche Bücher übersetzt. Mit Erfolg: Die renommierte Übersetzerin wurde mehrfach für ihr Handwerk ausgezeichnet. Sie hat viele Klassiker – etwa von Franz Kafka, Peter Handke oder Stefan Zweig – ins Türkische übersetzt. Mit Mark Kleber und Zülal Acar blickt sie zurück und erzählt, was sie an der Türkischen und Deutschen Sprache so sehr liebt.

  • Übersetzen und Dolmetschen 3/4 – Brücken bauen zwischen Sprachen: Anja Truong

    Für Anja Truong steht fest: Japanisch ist die schönste Sprache der Welt. Deshalb beschäftigt sie sich rund um die Uhr damit. Etwa wenn sie japanische Animes ins Deutsche übersetzt, damit sie vertont werden können. Zuletzt hat sie bei einem riesigen Projekt mitgewirkt: Für Makoto Shinkais neuen Film „Suzume“ hat sie das japanische Drehbuch ins Deutsche übersetzt. Bei SWR Aktuell Mondial erzählt sie, wie sie sich dabei gefühlt hat.

  • Übersetzen und Dolmetschen 2/4 – Brücken bauen zwischen Sprachen: Yasmine Khaled-Jaiser

    Eine Pressekonferenz mit Staatsgästen simultan dolmetschen – dafür muss Yasmine Khaled-Jaiser Höchstleistung bringen. Ihre Aufgabe: In Sekundenbruchteilen nicht nur Begriffe zwischen Arabisch und Deutsch übersetzen, sondern die Botschaft dahinter erfassen und von einer Kultur in die andere übertragen. Wie schwierig Dolmetschen aus dem Deutschen ist, wie schlimm für sie ein Blackout ist und warum sie für die Arbeit manchmal Tee statt Espresso trinken muss, erzählt sie in SWR Aktuell Mondial.

  • Übersetzen und Dolmetschen 1/4 - Brücken bauen zwischen Sprachen: Nicola Denis

    Sprachlich saß Nicola Denis als Kind schwäbischer Eltern in Norddeutschland zwischen allen Stühlen. Dadurch hat sie feine Antennen für Sprache entwickelt. Heute übersetzt sie professionell französische Romane ins Deutsche und hat im vergangenen Jahr ein Buch über „Die Tanten“ in ihrer Familie veröffentlicht. In SWR Aktuell Mondial erklärt Nicola Denis unter anderem, warum für diese vier patenten Stuttgarter Frauen das deutsche Wort „alleinstehend“ viel besser passt als das französische „seule“.

  • Mexikanische Einblicke 2/2 – Als Journalistin in Mexiko

    Die Arbeit als Journalistin/Journalist kann in Mexiko gefährlich werden. Hilde Bachmann erzählt, wie man in so einem Umfeld möglichst unabhängig arbeiten kann.
    Autorinnen: Claudia Bathe und Sabine Brütting

  • Mexikanische Einblicke 1/2 - Der Tag der Toten und andere Feste in Mexiko

    Der Tag der Toten ist in Mexiko ein buntes Volksfest. Die Mexikanerin Isabel Schwab aus Stuttgart erzählt, warum ihr dieser Tag und andere Feiertage so wichtig sind.

  • Antisemitismus und Antiziganismus in Deutschland – Parallelen und Unterschiede

    Antisemitismus und Antiziganismus haben in Europa und ganz spezifisch in Deutschland eine lange traurige Geschichte: Sowohl Jüdinnen und Juden als auch Sinti und Roma werden seit Jahrhunderten diskriminiert. Die Nationalsozialisten ermordeten sechs Millionen Juden und hunderttausende Sinti und Roma. Darüber sprechen Miriam Staber und Claudia Bathe in SWR Aktuell Mondial mit der Sinteza Verena Lehmann und dem jüdischen Deutsch-Amerikaner David Holinstat. Die beiden erzählen, wie verbreitet Antiziganismus und Antisemitismus bis heute in Deutschland sind, welche Parallelen und welche Unterschiede es gibt – und, was sie trotz allem hoffnungsvoll stimmt.

  • Der Alman als Lehrer – Die Serie Almania mit Phil Laude

    In "Almania" wird der regelbesessene Lehrer Frank Stimpel an eine Brennpunktschule versetzt. Comedian Phil Laude und Drehbuchschreiber Pesh Ramin erzählen, wie sie die Serie entwickelt haben. 

  • Auswandern und Einwandern (4/4) - Dorothee Mack: 20 Jahre in Kirchengemeinden in Italien

    Gut 20 Jahre hat Dorothee Mack in Italien gelebt. Sie spricht fließend Italienisch, hat einen Italiener geheiratet und in Italien in verschiedenen Gemeinden als Pfarrerin gearbeitet. Dennoch ist ihr Italien nie vollkommen zur Heimat geworden. Denn Heimat ist dort, wo ich mich nicht erklären muss, sagt Mack mit den Worten Herders. Nach zwanzig Jahren in Italien bemerkte sie bei ihrer Rückkehr nach Karlsruhe: Auch in der Herkunftsstadt bleibt sie nach der langen Abwesenheit ein wenig fremd. Ein Leben zwischen verschiedenen Kulturen und Identitäten. Aber Dorothee Mack hat ihren Weg gefunden, damit umzugehen.

  • Auswandern und Einwandern 3/4 - Stefan Ehlert: Als freier Journalist in Mosambik

    Die Fahrten zum Strand wird er vermissen, die Berichte über Terrorangriffe weniger, sagt Stefan Ehlert. Seit fünf Jahren lebt der Journalist mit seiner Familie in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. In diesem Jahr steht die Rückkehr nach Deutschland an, und Stefan Ehlert weiß aus Erfahrung: Zurückkehren ist viel schwerer als Auswandern, denn er hat auch schon in Nairobi gelebt. In SWR Aktuell Mondial erzählt er vom Schmerz des Abschieds, wie er in Mosambik den Klimawandel erlebt und warum er nie darüber geschrieben hat, was die Menschen in Maputo so müde macht.

  • Auswandern und Einwandern 2/4 - Laura Pinzón: 20% Kolumbianisch - 80% Deutsch

    Deutschland schien wie ein guter Kompromiss, als Laura Pinzón aus Kolumbien und ihr deutscher Partner überlegten, wo sie wohnen wollten. Laura konnte schon Deutsch, weil sie Deutsch als Fremdsprache studiert hatte, und beide glaubten, sie würden nur für eine Weile in Deutschland bleiben. Inzwischen sind 18 Jahren vergangen, Laura spricht fast akzentfrei Deutsch und ist sicher: Sie wird hierbleiben. Die kolumbianische Kultur will sie aber nicht aufgeben: Mit den Kindern spricht sie Spanisch, wundert sich immer noch über meckernde Deutsche und hat Freunde gefunden, mit denen sie abends wie in Kolumbien tanzen geht, statt auf Feiern bei Smalltalk mit Drinks herumzustehen, wie die deutschen Freunde ihres Mannes es gerne tun.

  • Auswandern und Einwandern 1/4 - Kinderbuch-Illustrator Axel Scheffler über den Grüffelo und sein Leben in London

    Auswandern wollte der Schöpfer des Grüffelos eigentlich gar nicht. Aber nun sind, schwupps, 40 Jahre vorbei, und der weltberühmte Kinderbuch-Illustrator Axel Scheffler lebt immer noch in London. Inzwischen sogar widerwillig mit britischem Pass, aber ohne English Breakfast. In SWR Aktuell Mondial erzählt Axel Scheffler, warum er trotz Brexit in Großbritannien geblieben ist, warum er Hexen mit spitzem Hut zeichnet und ob er nicht doch noch im hohen Alter nach Deutschland zurückkehren wird.

  • "Krisenfest und erfolgreich in Deutschland" 4/4 - Die Zusammenfassung

    Joy Alemazung, Phenisiah Sabeta und Boniface Mabanza kommen aus krisengeschüttelten Ländern wie Kamerun, Simbabwe und der Demokratischen Republik Kongo. Sie sind als Student, Au-Pair-Mädchen und Doktorant nach Deutschland gekommen und haben Karriere gemacht. Die Verbindung zu ihren Herkunftsländern ist nie abgebrochen. Sie unterstützen ihre Angehörigen, die weit entfernt sind und gehen den Ursachen für die bestehenden Krisen in ihren Heimatländern auf den Grund.

  • Diesen Podcast bitte künftig in der Audiothek hören

    Liebe Hörerinnen und Hörer,
    wir haben uns dazu entschieden, diesen Podcast in Zukunft nur noch in der ARD Audiothek und auf swraktuell.de zur Verfügung zu stellen. Hört gerne mal rein:
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr-aktuell-mondial/53608474/

  • Krisenfest und erfolgreich in Deutschland 3/4 - Boniface Mabanza aus der Demokratischen Republik Kongo

    Dr. Boniface Mbanza ist Philosoph, Literaturwissenschaftler und Theologe. Seit 15 Jahren ist er Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) im Welthaus in Heidelberg. Er ist in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, geboren und aufgewachsen. Im Gespräch mit Susanne Babila und Cüneyt Özadali erzählt er über Krieg und Krise in einem reichen Land wie der Demokratischen Republik Kongo, über die deutsche Verantwortung beim Abbau von Bodenschätzen in seiner Heimat und ob sein Glauben eine Rolle spielt, wenn es Krisen zu bewältigen gilt.

  • Krisenfest und erfolgreich in Deutschland 2/4 - Phenisiah Sabeta aus dem Krisenland Simbabwe

    Phenisiah Sabeta stammt aus Simbabwe, einem krisengeschüttelten Land im südlichen Afrika. Seit 2009 lebt sie in Deutschland, hat in Villingen-Schwenningen Betriebswirtschaft studiert und wohnt in Riegel am Kaiserstuhl. Im Gespräch mit Susanne Babila und Cüneyt Özadali erzählt sie über ihren Aufbruch nach Deutschland, den Alltag als alleinerziehende berufstätige Mutter und der Sehnsucht nach ihren Eltern, die andauernde Krise in Simbabwe und den Hürden in Deutschland auf gleicher Augenhöhe behandelt zu werden

  • Krisenfest und erfolgreich in Deutschland 1/4 - Joy Alemazung aus Kamerun

    Dr. Joy Asongazoh Alemazung ist in Kamerun geboren. Er kam 1997 mit einem Stipendium nach Deutschland, studierte Politikwissenschaft und Soziologie. Im Oktober 2021 wurde er zum Bürgermeister von Heubach im Ostalbkreis gewählt. Er ist bundesweit der erste schwarze Bürgermeister mit afrikanischer Wurzeln. Er erhielt 66 Prozent der Stimmen. Er kennt die Herausforderungen für sein Amt und die Krise in Kamerun. Im Gespräch mit Susanne Babila und Cüneyt Özadali schlägt er eine Brücke zwischen der alten und neuen Heimat, zwischen Alltags- und Entwicklungspolitik, zwischen Alt und Jung.

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