Reichtum, Armut und Lebenskälte. Zum Verhältnis von äußeren und inneren Verarmungsprozessen - Fulbert Steffensky

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Armut ist die Anhäufung von Lebensbedingungen, die erheblich unter dem Niveau der Gesamtgesellschaft liegen. Die Zwänge, unter denen Arme stehen, bedeuten weniger Partizipation, weniger Freiheit und Individualität. Sie bewirken oft auch eine innere Verarmung. Aber auch Reichtum führt zu Verarmungsprozessen. Überfluss ohne Selbstbeschränkung, die unverblümte Ausbeutung von Mensch und Natur stumpft ab, entsinnlicht das Leben. Darum plädierte Fulbert Steffensky schon 1995 dafür, so zu handeln, dass keiner verliert.

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AUTOR/IN
SWR