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Sternschnuppenhimmel Symbolbild

Die Quadrantiden Viele Sternschnuppen - wenn das Wetter mitspielt

Die "Quadrantiden" bescheren uns in diesen Tagen viele Sternschnuppen. Wer für das neue Jahr noch unerfüllte Wünsche hat ... ein Blick in den Nachthimmel könnte sich lohnen.

Bis zu 200 Sternschnuppen pro Stunde sind in früheren Jahren schon gezählt worden. Die Meteore der Quadrantiden haben ihre Zeit zwischen Neujahr und 10. Januar. In der Nacht vom 3. auf 4. Januar erreicht der Sternschnuppenstrom seinen Höhepunkt.

Zahlreiche Sternschnuppen, aber nicht besonders hel

Die Quadrantiden gehören zu den vier aktivsten Sternschnuppenschwärmen im Jahr. Masse ist jedoch nicht gleich Klasse. Die Quadrantiden treten zwar zahlreich auf – sind aber nicht besonders hell.

Ihr Name rührt daher, dass die Meteore im sogenannten „Mauerquadranten“ entspringen, so bezeichnete man früher den nördlichen Abschnitt des Sternbilds Bootes.

Elternfrage noch ungeklärt

Wenn das Wetter mitspielt, sind die Chancen auf Sternschnuppensicht in der zweiten Nachthälfte besser – denn da stehen das Quellgebiet der Meteore höher am Himmel.

Obwohl dieser Sternschnuppenregen jährlich wiederkehrt, ist noch nicht ganz klar, welcher Mutterkörper diese Meteore hervorgebracht hat. Vor 15 Jahren fiel der Verdacht auf den damals frisch entdeckten Asteroiden 2003 EH1, der seinerseits ein Überbleibsel eines zerfallenen Kometen ist.

Meteore sind nicht gleich Meteoriten

Info für Bescheidwisser: „Meteor“ ist der Fachausdruck für „Sternschnuppe“. Nicht zu verwechseln mit „Meteorit“ – das ist ein Himmelskörper, der beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht vollständig verglüht und deshalb auf den Erdboden einschlägt.