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Michael Bilharz (Foto: Privat / Sandrine Hinrichs)

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Styropor

Styropor ist grundsätzlich wirksam. Es passt als Material des Dämmens. Probleme gibt es, wenn man das Styropor wieder abreißt. Oder wenn die Kügelchen auf der Baustelle herumfliegen, denn dann hat man das Plastik in der Umwelt und das möchte man nicht.

Alternative Dämmstoffe

Hier wie in vielen Bereichen gilt: Es ist Geschmackssache. Wer nachwachsende Rohstoffe bevorzugt, kann mit Hanf oder Schafwolle dämmen, auch Isofloc bzw. Papierschnipsel stehen zur Verfügung.

Es gibt ganz unterschiedliche Dämmsysteme, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Was verwendet wird, entscheidet letztlich der Bauherr.

An dieser Stelle der Hinweis: Die Verbraucherzentralen bieten Energieberatung an. Sogenannte „Dämmstoff-Koffer“ enthalten Proben der verschiedenen Möglichkeiten, sodass man sich ein Bild machen kann.

Was ist bei der Dämmung alter Schmuckfassaden zu beachten?

Es ist definitiv möglich, Häuser innen zu dämmen. Man muss aber wissen, dass Innendämmung sehr viel anspruchsvoller ist als Außendämmung. Das heißt: Außendämmung ist fehlerfreundlich. Wenn sie außen schlecht dämmen, verlieren sie Wärme, aber sonst passiert da nichts.

Wenn Sie Fehler bei der Innendämmung machen kann es passieren, dass sie Feuchtigkeitsprobleme reinbekommen. Insofern sind die Möglichkeiten der Innendämmung nicht ganz so zahlreich wie die Außendämmung. Aber im speziellen Fall von Schmuckfassaden ist es durchaus eine attraktive und überlegenswerte Handlungsoption.