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Warum ist der Nachthimmel schwarz? Warum sind einige Sterne klarer zu sehen als andere?

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Das ist fast schon eine philosophische Frage. Die Antwort: Weil das Weltall einen Anfang hatte. Denn würde es schon unendlich lange bestehend, würde Licht aus den unendlichsten Entfernungen zu uns gelangen. Und dann wäre der Nachthimmel tatsächlich so hell, als ob wir auf die Sonne schauen würden.

Die Tatsache aber, dass es nachts dunkel ist, sagt uns, dass das Universum noch nicht aus unendlichen Zeiten Licht zu uns geschickt haben kann. Das ist ein philosophisch-physikalisches Problem, das der Arzt und Astronom Heinrich Wilhelm Olbers bereits im 19. Jahrhundert formulierte.

Dass einige Sterne klar zu sehen sind und andere weniger liegt dran, dass mal mehr und mal weniger Staub dazwischen liegt. Nahe Sterne sind so nah bei uns, vielleicht ein paar Hundert Lichtjahre, dass da einfach kein Staub dazwischen ist. Das Licht der weiterentfernten Sterne innerhalb unserer Milchstraße aber wird verschluckt, sodass wir unsere eigene Milchstraße eigentlich gar nicht überblicken können.