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Bodo Plachter (Foto: Pressestelle, Pressestelle Unimedizin Mainz / Foto: Peter Pulkowski)

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Es handelt sich um spezielle Impfstoffe, sogenannte RNA-Impfstoffe. Es werden bestimmte Bruchteile der genetischen Information dieser Erreger verabreicht. Im Körper entstehen dann Eiweißmoleküle dieser Erreger und dagegen werden zum Beispiel Antikörper gebildet. Das heißt, das Immunsystem erkennt das, was da gemacht wird, als fremd, als ob es eine Infektion wäre. Es macht daraufhin Antikörper, macht auch eine zelluläre Antwort, macht durchaus auch eine Gedächtnisantwort – das ist ganz wichtig für die Dauer der Immunität.

Dadurch hofft man, zumindest die Erkrankung verhindern zu können. Ob man die Infektion verhindern kann, muss man noch überprüfen. Endpunkte der Studien, die bislang gemacht wurden, bezogen sich auf die Erkrankung. Das heißt, man hat viel weniger Erkrankungsfälle bei den Menschen, die mit dem Impfstoff geimpft wurden im Vergleich zur entsprechenden Kontrollgruppe.

SWR2 Impuls | Reihe Die Corona-Lage: Der Virologe Bodo Plachter im Gespräch

Der Virologe Prof. Bodo Plachter von der Universitätsmedizin Mainz analysiert und bewertet jede Woche im Impuls-Gespräch neue Entwicklungen und Aspekte der Corona-Pandemie.  mehr...