Ökologie

Wie kann der Maulwurf im Garten nützen?

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Heike Boomgaarden
Heike Boomgaarden (Foto: SWR, Heike Boomgaarden)

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Maulwurf frisst Engerlinge und Raupen

Der Maulwurf steht unter Naturschutz. Er ist ein wunderbarer Gartenbewohner und eigentlich ein Freund im Garten. Man muss wissen, dass ein Maulwurf ja alle Engerlinge frisst. Viele leben ja lange im Boden wie der Engerling des Maikäfers.

Erde vom Maulwurfshügel ideal für Jungpflanzen

Der Maulwurf wühlt sich durch den Garten, macht seine Häufchen und frisst die Engerlinge. Der Vorteil dieser Maulwurfshügelerde: Das ist fantastische Erde z.B. für Jungpflanzen, die wir auf der Fensterbank angezogen haben. Wenn wir die Pflänzchen pikieren, tun wir sie in Maulwurfshügelerde, denn dort sind keine Engerlinge, keine Räupchen und keine eiweißhaltigen Stoffe mehr drin. Die hat er alle aufgefressen. Somit haben wir den Maulwurfshügel weg, wir haben super Erde, die Engerlinge im Boden sind weg. Und wir wissen, dass wir etwas für den Naturschutz getan haben.

Besser keine Buttermilch einsetzen

Dann gibt es noch diesen Tipp mit der Buttermilch gegen Maulwürfe. Das würde ich nicht machen, denn der Maulwurf mag ja Eiweiß. Der kriegt davon höchstens schöneres Fell. Und wenn er schöneres Fell hat, findet er noch mehr Frauen und die beiden kriegen noch mehr Kinder. Also würde ich den Maulwurf einfach in Ruhe lassen.