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Das ist ein ganz interessantes Thema. Intelligenzforschung bei Hunden ist relativ neu. Früher haben die meisten Leute gesagt: „Mein Gott, domestizierte Tiere sind eigentlich nicht interessant. Und Hunde, die kann man nicht wirklich standardisiert untersuchen.“

In der Zwischenzeit gibt es einige Gruppen, die genau davon profitieren, dass Hunde in der Hand von bestimmten Besitzern sind, und dass man da sehr schöne Sachen machen kann, die man mit anderen Tieren nicht machen kann.

Mit Katzen ist die Geschichte etwas komplizierter. Jeder Katzenbesitzer weiß, dass Katzen zu ziemlich gerissenen Dingen fähig sind. Allerdings kenne ich kaum jemanden, der Forschungen an Katzen macht.

Der Grund ist, dass Hunde ganz einfach dazu gebracht werden können mitzumachen. Bei Katzen braucht man da wahnsinnig viel Geduld, dass die das machen, was man von ihnen will, nämlich an der Testapparatur zu arbeiten.

Also Katzen sind offenbar intelligent genug, auch bei den Intelligenztests nicht so mitzumachen wie die Menschen das von ihnen wollen.

Also das ist das Hauptproblem, darum gibt es auch kaum irgendwelche Arbeiten zur geistigen Leistungsfähigkeit von Katzen, Großkatzen oder Hauskatzen.