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Meteorologe kann man werden, indem man Meteorologie studiert. Früher schloss man das Studium als Diplom-Meteorologe ab, heute heißt das Bachelor bzw. Master. Mitbringen sollte man Verständnis für Mathematik und Physik; ich erinnere mich, dass ich in den ersten vier Semestern gar nichts von Meteorologie gelernt habe, sondern ganz viel Mathematik für Mathematiker und Physik für Physiker. Wenn man diesen Teil des Studiums geschafft hat, der durchaus anstrengend sein kann, kommt man aber zur eigentlichen Meteorologie bzw. kann Schwerpunkte – atmosphärische Chemie, Wettervorhersage, also Synoptik, Modellierung, also was die Klimaforscher zum Beispiel tun: in die Zukunft hinein modellieren – wie entwickelt sich der Klimazustand des Planeten?  Wie kann man die Wettervorhersage verbessern? Da gibt es ein riesiges Feld, bis hin in das Thema Versicherungen hinein, wo es um die Fragestellung geht, wo welche Risiken sind, auch beispielsweise Hochwasserprognosen zu machen. Für all das werden Meteorologen oder der Meteorologie fachverwandte Dinge gebraucht.