Redewendung

"Pfarrers Kinder, Müllers Vieh geraten selten oder nie" – Woher kommt das?

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Rolf-Bernhard Essig
Rolf-Bernhard Essig (Foto: IMAGO, SWR, imago/Lichtgut)

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Der Müller hatte eine sehr wichtige Aufgabe, nämlich für die Bauern in der Umgebung das Korn zu mahlen. Deswegen hatte er keine Zeit, sich um sein Vieh zu kümmern. Das galt deswegen als verwahrlost.

Die Pfarrer waren früher nicht gut bezahlt und hatten traditionell auch noch viele Kinder. Die waren also relativ arm.

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