1000 Antworten Woher kommt die Redewendung "das ist gang und gäbe"?

Dauer

Dabei geht es um die Gängigkeit von Münzen. Für Münzen, die im Umlauf waren, „gab“ es etwas. Es bedeutete aber auch, dass sie im Gang sind, also gängige Münzen sind. Man konnte etwas für die Münzen bekommen, es gab etwas dafür. Und die Wendung „gäbe“ ist einfach eine alte Form dafür. Man nennt das eine Zwillingsformel, die man übrigens recht häufig findet. So sagt man zum Beispiel auch „Haus und Hof“ oder „mit Kind und Kegel“. Ganz häufig sind das Rechtsbegriffe, die natürlich auch für das Münzwesen sehr üblich gewesen sind. „Von echtem Schrot und Korn“ ist ebenfalls ein Beispiel für einen solchen Münzausdruck.