1000 Antworten Woher kommt „Einen an der Waffel haben“?

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Das hängt wahrscheinlich mit dem Waffeleisen zusammen, aber es ist eine sehr neue Redensart; sie ist frühestens im 20. Jahrhundert entstanden. Man hat den Kopf oft verglichen mit diesem Waffeleisen, das immer so auf und zu geht. Deswegen konnte man jemandem auch „Eins auf die Waffel geben“. Das hieß also zunächst, jemandem etwas auf den Mund geben. Wenn also jemand etwas an der Waffel hatte, dann wurde das Mundwerk auf den ganzen Kopf übertragen und das hieß dann, der ist nicht ganz sauber, der hat einen Vogel, der spinnt, der hat einen Spleen. Das sind alles solche Ausdrücke, die darauf zurückgehen. Es gibt eine ganze Reihe von fantasievollen Ausdrücken wie „Bauklötze staunen“, wo man dann auch sagt, das ist die Freude an der besonders witzigen Formulierung. Man sucht nach immer neuen Varianten.