Medizin

Hilft Röntgenreizbestrahlung gegen Arthrose?

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Ralph Wetzel
Ralph Wetzel (Foto: Pressestelle, Klinikum Mittelbaden)

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Röntgenreizbestrahlung: schmerzlindernd und entzündungshemmend

Die Röntgenreizbestrahlung gehört in den Fachbereich der Radiologie bzw. Strahlentherapie. Sie sorgt durch die Bestrahlung für eine Steigerung der Durchblutung im von Arthrose betroffenen Gelenk, was wiederum schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt. Dies ist letztendlich eine symptomatische Behandlung und keine kausale Behandlung, die die Ursache angreift. Sie kann in nicht so weit fortgeschrittenen Stadien der Arthrose erfolgversprechend sein.

Sinnvoll vor allem in den Arthrose-Stadien 1 und 2

Es gibt verschiedene Klassifikationen zur Einteilung der Arthrose. Im klinischen Alltag nehmen wir gerne die radiologische Klassifikation, weil wir bei unseren Patienten standardmäßig Röntgenbilder anfertigen bzw. einfordern.

Man unterscheidet Arthrosestadien beginnend bei 1 bis zum Endstadium 4. Eine Röntgenreizbestrahlung ist sinnvoll in den ersten beiden Stadien, je nach Beschwerdesymptomatik vielleicht auch noch im Stadium 3.

Wenn die Arthrose darüber hinaus fortgeschritten ist, muss man sich über Behandlungsalternativen, möglicherweise auch über eine Operation, Gedanken machen.