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Auf alle Fälle haben Vögel mehr Hunger, weil sie unter Umständen jetzt Junge betreuen müssen und nicht mehr viel Zeit übrig haben. So ein Weibchen oder auch ein Männchen, je nach Arbeitsteilung, muss den größten Teil des Tages auf dem Gelege zubringen, dem Gelege Wärme spenden, das heißt Energie, von ihren 42 Grad. Und das kostet mehr Energie, das ist klar.

Was ist ein guter Ort zum Füttern?

Ich habe im Winter Meisenknödel rausgehängt, die wurden gar nicht angenommen. Und ich glaube, dass da auch die Umgebung eine Rolle spielt. Das heißt, wenn die frei hängen und frei zugänglich sind für die Meise, aber unter Umständen auch für den Sperber, dann mögen die nicht über längere Strecken dort hin fliegen.

Vögel vermeiden solche gefährlichen Flugstrecken, wo sie hin- und herfliegen. Besonders, wenn der Sperber schon ein paar Mal gekommen ist; sie gehen dann unter Umständen da nicht dran. Mehr Deckung und Gebüsch kann da helfen. Wenn es irgendwo etwas Tolles gibt mit viel Weichfutter und Haferflocken oder die Nachbarn vielleicht einen Moment früher angefangen haben zu füttern, dann sind die Vögel dahin gebunden, wenn sie leichten Zugang haben.