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Dass Kaffee oder Schwarztee dem Körper Wasser entzieht, hat man mal geglaubt. Das ist aber längst überholt. Der Mensch soll ja täglich möglichst anderthalb bis zwei Liter Wasser pro Tag trinken, bei Hitze entsprechend mehr.

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Kaffee wirkt harntreibend, aber Wasser bleibt Wasser

Früher sagte man: Kaffee darf man da nicht mitrechnen – oder muss ihn wieder „abziehen“, weil er den Körper entwässere. Diese Idee kam auf, weil sowohl Kaffee als auch Tee harntreibend wirken. Das ist zwar richtig, ändert aber nichts daran, dass das Wasser im Kaffee immer noch Wasser ist – und vom Körper auch so behandelt wird. Wir gehen nach zwei Tassen vielleicht bald aufs Klo – aber der Körper gleicht das intern wieder aus; wir brauchen deshalb in der Summe nicht mehr Flüssigkeit zu uns zu nehmen.

Kaffee ist kein Durstlöscher

Natürlich sollte man Kaffee nicht unbedingt als Durstlöscher verwenden. Das hat aber nichts mit dem Wasserhaushalt zu tun, sondern vor allem mit seinen sonstigen Wirkungen auf Herz und Kreislauf. Koffeinfreier Kaffee ist da natürlich schonender. Er hat auch nicht die harntreibende Wirkung wie normaler Kaffee. Aber allein für den Wasserhaushalt des Körpers ist es unerheblich, ob Sie normalen Kaffee trinken oder entkoffeinierten.

Und das gleiche gilt übrigens genauso für Tee.