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Es gibt verschiedene Wege, auf denen ätherische Öle in den Körper gelangen und dort ihre Wirkung entfalten. Die beiden wichtigsten sind die Nase und die Haut.

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Riechnerven geben Signal ins Gehirn

In der Nase wirken sie gleich doppelt, weil sie riechen. Das heißt, sie enthalten Duftstoffe, für die die Rezeptoren in unserer Nase sehr empfänglich sind. Und die Riechnerven geben das Signal auch ins Gehirn weiter und können auf diese Weise Stimmungen beeinflussen oder Erinnerungen wecken, je nachdem, was wir mit den speziellen Gerüchen verbinden.

Ätherische Öle dringen in den Körper ein

Wenn die ätherischen Öle aber schon in die Nase gelangen, belassen sie es nicht dabei, einfach nur zu duften, sondern sie dringen über die Schleimhäute auch in den Körper ein. Es ist ein wesentliches Merkmal von ätherischen Ölen, dass ihre Moleküle durch die Zellmembranen und durch die Haut hindurchgehen und auf diese Weise wirken. Das machen sie nicht nur bei Schleimhäuten, sondern auch bei der "normalen" Haut. Das spüren wir sofort, wenn wir sie uns in der konzentrierten Form eines Erkältungsbalsams auf die Haut schmieren. Wenn man in die Badewanne steigt und das Badewasser mit ätherischen Ölen veredelt, dann entfalten diese Öle auch deshalb ihre Wirkung, weil sie in die Haut eindringen. Was sie dort anstellen, ob sie entspannend oder anregend wirken, hängt vom jeweiligen Öl ab. Aber auf jeden Fall gelangen sie über die Haut direkt ins darunterliegende Gewebe und ins Blut.

Aufnahme auch über den Magen

Darüber hinaus gibt es einen dritten Weg: Wir nehmen ätherische Öle auch über den Magen auf, wenn wir entsprechende Pflanzen essen, gerade im Zusammenhang mit Gewürzen. Ingwer, Thymian, Pfefferminz – die enthalten alle ätherische Öle. Und wenn wir unser Essen würzen, nehmen wir diese Öle über den Magen auf.