1000 Antworten Was macht eine gute Kita-Erzieherin aus?

Dauer

Sie ist sehr gut ausgebildet und hat möglichst einen Hochschulabschluss. Die Unis und Fachhochschulen bieten dazu neue Studiengänge zur frühkindlichen Bildung.

Wichtig sind auch die Beziehungsfähigkeit und die emotionale und die kommunikative Kompetenz, die die Erzieherin mitbringt. Auf jeden Fall wissen wir aus den Untersuchungen, die es dazu gibt, dass eine sehr qualifizierte Ausbildung die Grundvoraussetzung bildet. Die Ausbildung allein genügt jedoch nicht. Es braucht auch die Bereitschaft, die Beziehungen zu dem Kind und den Eltern professionell zu gestalten. Wenn die Erzieherin zu den Eltern einen vertrauten, herzlichen Kontakt hat, fühlt sich das Kind auch wohler. Wenn wir allerdings sehen, welche Aufgaben pädagogische Fachkräfte über ihre pädagogischen Aufgaben hinaus zu leisten haben, sei es Verwaltung, die Zubereitung von Essen oder Saubermachen, ist das problematisch.

Eine gute pädagogische Fachkraft ist eine Erzieherin, die das Kind in seiner Entwicklung begleitet, individuell auf das einzelne Kind eingehen kann und gleichzeitig die Gruppe im Blick hat und guten Kontakt zu den Eltern hat. Das sind sehr, sehr hohe Anforderungen und unter den Bedingungen, die in den meisten Bundesländern herrschen, fast nicht umsetzbar. Aber ich kenne viele Erzieherinnen, die das trotz aller Schwierigkeiten hervorragend leisten und schaffen.