Indigene Völker und der Versuch einer Entschuldigung

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AUTOR/IN
Nils Kopp, Michael Schramm

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Indigene Kinder wurden ihren Eltern weggenommen, durften ihre Muttersprache nicht sprechen, wurden sexuell missbraucht, deren ungewollte Babys wurden in Heizkesseln verbrannt – Horrorgeschichten über Internate in Kanada aus dem 19. bis zum Ende des 20. Jahrhundert. Ähnlich ging es auch Kindern der Aborigines in Australien: Auch sie wurden ihren Eltern weggenommen, in weißen Pflegefamilien mussten sie leiden, wurden häufig missbraucht und verlernten die Muttersprache. Die Misshandlung von Indigenen geschah aber nicht nur in den beiden Einwanderungsländern Kanada und Australien – auch Russland spielte dabei eine Rolle – und spielt sie jetzt umso mehr. Darüber redet Moderatorin Natalie Amiri mit den beiden ARD-Korrespondentinnen Christiane Meier und Lena Bodewein und mit der inzwischen in Deutschland lebenden Tjan Zaotschnaja vom Volk der Itelmenen von der russischen Halbinsel Kamtschatka.

Moderation: Natalie Amiri
Redaktion: Michael Schramm, Nils Kopp

Wenn ihr mehr über das Thema erfahren wollt, hört rein in den Podcast "Sack Reis - Was geht dich die Welt an?". Dort spricht Willow Allen, Model und Inuk aus Kanada, über die brutale Umerziehung, die ihre Großeltern im Internat erleben mussten.
https://www.ardaudiothek.de/episode/sack-reis/die-dunkle-geschichte-kanadas-wie-grausam-indigene-kinder-umerzogen-wurden/dasding/10464965/

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Nils Kopp, Michael Schramm