Geschäftsbericht 2018

Programmdirektion Information

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Die multimediale Programmdirektion Information, Sport, Film, Service und Unterhaltung des SWR umfasst sechs Hauptabteilungen: Multimediale Chefredaktion, Sport, Service und Familie, Film und Doku, Programm-Management und Unterhaltung. Sie vereint die Ausspielwege Hörfunk, Fernsehen und Online.

Das Bild zeigt ein Portrait von Herr Dr. Christoph Hauser (Foto: SWR, Sonja Bell)
Dr. Christoph Hauser, Programmdirektor Information, Sport, Film, Service & Unterhaltung © SWR/Sonja Bell Sonja Bell

Neu: Multimediale Chefredaktion

Die Multimediale Chefredaktion ist die jüngste der Hauptabteilungen. Sie entstand aus den bis dahin zwei Hauptabteilungen Content sowie Nachrichten und Distribution. Die Fusion garantiert medienübergreifende Planung, Produktion und Distribution von Qualitätsjournalismus auf allen Ausspielwegen, auch über die SWR Aktuell App.

Wichtige Säule der ARD

Die Programmdirektion produziert und koordiniert Sendungen für das Erste und das SWR Fernsehen sowie Zulieferungen zu den Sparten- und Digitalkanälen 3Sat, KiKA, ARTE, Phoenix, One, Tagesschau24 und ARD-alpha. Als zweitgrößte ARD-Anstalt realisiert der SWR etwa jede fünfte Sendung im ARD-Angebot.

Die Direktion verantwortet die gesamte multimediale Auslandsberichterstattung des SWR und unterhält zu diesem Zweck Korrespondentenstudios in aller Welt.

Programmdirektor Dr. Christoph Hauser ist darüber hinaus Koordinator für das Tages- und Familienprogramm im Ersten. Dadurch plant und betreut die Direktion das gesamte werktägliche Programm im Ersten von 9 bis 17 Uhr. Außerdem bietet die Koordination an den Wochenenden hochwertiges und vielfältiges Programm für die jüngsten Zuschauer.

SWR Fernsehen

Das SWR Fernsehen lag im Jahr 2018 mit durchschnittlich sechs Prozent Marktanteil auf Platz fünf unter den Dritten Programme. Etabliert wurde am Montagabend die thematische Farbe Gesundheit, unter anderem mit der Sendung „Gesundheitscoach“ und den „Ernährungsdocs“. 2018 begannen auch die Planungen für das neue Magazin „rundum gesund“. Neu im Programm ist seit 2018 auch der „Schlagerspaß mit Andy Borg“

Fußball-WM und preisgekrönte Produktionen

Zu den Programmhöhepunkten des Jahres 2018 zählte die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Hauptabteilung Sport übernahm in den SWR-Studios in Baden-Baden die Gastgeberrolle für das gemeinsame WM-Studio von ARD und ZDF und schaffte damit die Grundlage der hochgelobten, mehrwöchigen Berichterstattung von der Fußball-WM.

Eine Stütze im Ersten mit besonderer journalistischer Schlagkraft war auch im Jahr 2018 „Report Mainz.“ Die Sendung war erfolgreichstes Politmagazin bundesweit und erreichte im Durchschnitt einen Marktanteil von 10,8 Prozent.

Online first

Großes Aufsehen erregte der SWR mit seiner Serienproduktion „Labaule & Erben“. Die Mediensatire nach einer Idee von Harald Schmidt und mit Uwe Ochsenknecht in der Hauptrolle zeigte der SWR erstmals „online first“ in der ARD Mediathek und erreichte damit mehr als eine Million Abrufe.

Esther Labaule (Inka Friedrich), Wolfram Labaule (Uwe Ochsenknecht), Marianne Labaule (Irm Herrmann); dahinter v.li.: Bernd (Nils Dörgeloh), Vanessa (Jil Funke), Tristan Labaule (Lukas Rüppel), Constanze Labaule (Lena Dörrie). © SWRViolet PicturesMaor Waisburd (Foto: SWR, Violet Pictures/Maor Waisburd)
Esther Labaule (Inka Friedrich), Wolfram Labaule (Uwe Ochsenknecht), Marianne Labaule (Irm Herrmann); dahinter v.li.: Bernd (Nils Dörgeloh), Vanessa (Jil Funke), Tristan Labaule (Lukas Rüppel), Constanze Labaule (Lena Dörrie). © SWR/Violet Pictures/Maor Waisburd Violet Pictures/Maor Waisburd

Im Fiktionalen lieferte der SWR auch 2018 mehrere Spielfilmproduktion für das Erste. Neben den Fällen der „Tatort“-Teams aus Ludwigshafen, Stuttgart und dem Schwarzwald stach besonders der Zweiteiler „Aenne Burda“ hervor. Das TV-Drama über die Verlegerin aus Offenburg zog jeweils mehr als sechs Millionen Zuschauer an.

Auch seinem Ruf als Dokumentarfilmsender wurde der SWR wieder gerecht. Die SWR Kinokoproduktion „Die letzten Männer von Aleppo“ („Last Men in Aleppo“) ist 2018 bei den Documentary Emmy Awards in der Kategorie „Outstanding Current Affairs Documentary“ ausgezeichnet worden. Er erhielt zahlreiche weitere Auszeichnung und war außerdem im Jahr 2018 für den Oscar nominiert.

Im August 2018 zeigte das Erste die viel beachtete und berührende SWR Dokumentation „Kuhlenkampffs Schuhe“, ein ebenfalls mehrfach prämierter und überraschender Blick auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik.

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