8.6.2018, Unternehmen SWR Verwaltungsrat: Reform der ARD-Altersversorgung zeigt Wirkung

Der Verwaltungsrat des Südwestrundfunks (SWR) hat sich in seiner heutigen Sitzung (8. Juni 2018) in Mainz eingehend mit dem Jahresabschluss 2017 auseinandergesetzt. In der Jahresabrechnung werden erstmals die Auswirkungen der grundlegenden Reform der Altersversorgung von ARD und Deutschlandradio spürbar. Aus der Tarifeinigung vom vergangenen Jahr mit einer dauerhaft wirksamen Begrenzung der Rentensteigerung ergibt sich für den SWR eine Entlastung seines Eigenkapitals in Höhe von rund 180 Mio. Euro. Die ARD hatte unter Federführung des SWR mehr als vier Jahre lang über eine Reform der Altersversorgung mit den Gewerkschaften ver.di, DJV und DOV verhandelt.

SWR Verwaltungsrat  © SWRMonika Maier (Foto: SWR, © SWR/Monika Maier, ard-foto s2-extern/s3)
SWR Verwaltungsrat / © SWR/Monika Maier © SWR/Monika Maier, ard-foto s2-extern/s3

Der Verwaltungsrat des Südwestrundfunks (SWR) hat sich in seiner heutigen Sitzung (8. Juni 2018) in Mainz eingehend mit dem Jahresabschluss 2017 auseinandergesetzt. In der Jahresabrechnung werden erstmals die Auswirkungen der grundlegenden Reform der Altersversorgung von ARD und Deutschlandradio spürbar. Aus der Tarifeinigung vom vergangenen Jahr mit einer dauerhaft wirksamen Begrenzung der Rentensteigerung ergibt sich für den SWR eine Entlastung seines Eigenkapitals in Höhe von rund 180 Mio. Euro. Die ARD hatte unter Federführung des SWR mehr als vier Jahre lang über eine Reform der Altersversorgung mit den Gewerkschaften ver.di, DJV und DOV verhandelt.

Verwaltungsratsvorsitzender Stechl: Alle ARD-Sender werden nachhaltig entlastet

Der Vorsitzende des SWR Verwaltungsrats, Hans-Albert Stechl: „Der freie und unabhängige öffentlich-rechtliche Rundfunk ist durchaus in der Lage, tiefgreifende Reformen aus eigener Kraft umzusetzen. Das beweist der Tarifabschluss vom vergangenen Jahr eindrücklich. Gewerkschaften und Rundfunkanstalten haben hier in schwierigsten Verhandlungen eine Lösung gefunden, die alle ARD-Sender nachhaltig entlastet und zugleich den Beschäftigten auch in Zukunft eine betriebliche Altersversorgung garantiert. Das ist ein Sieg der Tarifautonomie.“

Finanzieller Aufwand für die Versorgungssysteme wird spürbar verringert

Auch in den kommenden Jahren wird die Reform der Altersversorgung zu weiteren Einsparungen führen. Der Tarifabschluss sorgt dafür, dass der finanzielle Aufwand für die Versorgungssysteme spürbar verringert wird. Insgesamt werden die ARD-Landesrundfunkanstalten, die Deutsche Welle und das Deutschlandradio bis 2024 vor allem bei den Rückstellungen der Altersversorgungen um knapp eine Milliarde Euro entlastet. Zum 22. KEF-Bericht wird die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) entscheiden, ob und inwiefern diese Effekte ganz oder teilweise den Finanzbedarf der ARD reduzieren können.

Der Jahresabschluss 2017 des SWR wird am 15. Juni 2018 im Rundfunkrat beraten.

Kontakt: Günter Heims (Gremienbüro), Tel. 0711 929 11040, guenter.heims@SWR.de

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