15.6.2018, Unternehmen SWR Rundfunkrat genehmigt Jahresabschluss 2017

Der Rundfunkrat des SWR hat in seiner heutigen Sitzung (15. Juni 2018) in Stuttgart den Jahresabschluss des Südwestrundfunks für das Jahr 2017 mit einem operativen Ergebnis von 31,3 Mio. Euro einstimmig genehmigt. In der vorherigen Woche, am 8. Juni 2018, hatte bereits der SWR Verwaltungsrat den Jahresabschluss ausführlich beraten und beschlossen.

Abstimmung Rundfunkrat  (Foto: SWR, ard-foto s2-extern/s3)
Abstimmung beim Rundfunkrat © SWR/Monika Maier ard-foto s2-extern/s3

Der SWR schließt das vergangene Haushaltjahr mit einem Überschuss ab. Das um Sondereffekte bereinigte, sogenannte operative Ergebnis beträgt 31,3 Mio. Euro. Im operativen Ergebnis werden bilanzielle Vorgänge, auf die der SWR keinen Einfluss hat, im Vergleich zum handelsrechtlichen Abschluss in Abzug gebracht. Hierzu zählen beispielsweise die Rückstellungen für die Altersversorgung, deren Entwicklung seit Jahren von der anhaltenden Niedrigzinsphase geprägt wird. Deutlich entlastend wirkt sich hier der Tarifabschluss zur Reform der Altersversorgung aus, doch auch dieser Effekt wird im operativen Ergebnis bereinigt. Im unbereinigten Ergebnis weist der SWR Erträge in Höhe von 1.393,3 Mio. Euro und Aufwendungen in Höhe von 1.278,5 Mio. Euro aus. Dieses unbereinigte Ergebnis spiegelt sich auch in der Erhöhung des Eigenkapitals wider, wobei die im vergangenen Jahr mit den Gewerkschaften ausgehandelte Reform der Altersversorgung mit rund 180 Mio. Euro zu Buche schlägt.

Rundfunkratsvorsitzender Müller: SWR hat sparsam gewirtschaftet

Der Vorsitzende des SWR Rundfunkrats Gottfried Müller: „Der Jahresabschluss ist eine gute Nachricht für das Publikum in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Der SWR hat sparsam gewirtschaftet und setzt diese erarbeiteten Mittel ein, um im Programm in den nächsten Jahren im Ersten, im SWR Fernsehen und in Radio und Internet gezielt Höhepunkte zu setzen.“

Pressekontakt: Wolfgang Utz
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