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Anonyme Kommunikation übt einen großen Reiz aus, aber sie birgt auch eine latente Gefahr. Unser Film „Das weiße Kaninchen", der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, macht dies auf plastische Weise erfahrbar. Es geht um die Träume, die ein Mädchen hat und um die Versuchungen, denen sie ausgesetzt ist. Denn die moderne Medienwelt ermöglicht ein Spiel mit falschen Identitäten, was zu einem Missbrauch von Vertrauen führen kann.

Sara ist 13, schüchtern und unsicher, wenn es um Jungs geht. Ein bisschen neidisch beobachtet sie, mit welcher Selbstsicherheit ihre frühreife Freundin Leonie sich dem Thema nähert. Umso befreiender ist es für Sara, als sie entdeckt, wie einfach man im Netz Kontakt knüpfen kann. Zu Benny z. B., der gerne online spielt und Tiere liebt. Mit ihm zu chatten, fällt Sara ganz leicht, obwohl er schon 17 ist, wie er ihr schreibt. Oder mit Kevin, der richtig gut aussieht, wenn man seinem Foto glauben darf. Im Chat fühlt Sara sich sicher und wertgeschätzt. Bald gerät sie in einen Strudel aus Abhängigkeiten und Erpressung, der sie immer weiter nach unten zieht.


Der Film zum Themenkomplex „Cybergrooming" ist für Schüler*innen ab 14 Jahren geeignet. Mit dem Sehbogen der Stiftung MKFS lassen sich die Themen „Sicherheit im Internet", „Vertrauen" sowie „eigene Grenzen kennen und verteidigen" im Unterricht behandeln.


Der Film kann bei Planet Schule angeschaut werden.


Auf den Seiten der Stiftung MKFS stehen weitere Sehbögen für den Einsatz im Unterricht bereit.

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