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Er war seiner Zeit weit voraus: Johannes Kepler. Erstmals erzählt ein Film, wie der Astronom in Zeiten von Krieg, Verfolgung, Chaos und Aberglaube vor 400 Jahren das Weltbild revolutionierte.

Dramatisches Biopic über Johannes Kepler – einen Forscher, der lange zu Unrecht im Schatten der Geschichte stand und der vor 400 Jahren das Weltbild revolutioniert hat.

Dauer

Renommierte Forscherinnen erklären Leistung

Hauptdarsteller Christoph Bach erweckt einen Getriebenen zum Leben, der die letzten Geheimnisse des Universums entschlüsseln wollte. Renommierte Forscherinnen wie die Kepler-Biografin Ulinka Rublack und die Astrophysikerin Suzanna Randall machen anschaulich, wie revolutionär Keplers Erkenntnisse waren.

Sein großer Verdienst

Er ist einer der Giganten der Wissenschaft und war seiner Zeit weit voraus: Johannes Kepler. Kaum einer weiß, welche dramatische Geschichte hinter Keplers bahnbrechenden Entdeckungen steckt. Erstmals erzählt ein Film, wie der Astronom in Zeiten von Krieg, Verfolgung, Chaos und Aberglaube vor 400 Jahren das Weltbild revolutionierte.

Mitbegründer der modernen Naturwissenschaft

Keplers Weg zum Weltruhm begann mit einem Schicksalsschlag. Im Zug der Gegenreformation wurde der Protestant 1600 aus Graz vertrieben. Schutz fand er in Prag am Hof von Kaiser Rudolph II., wo ihn der dänische Astronom Tycho Brahe in sein Forschungsteam aufnahm. Brahe war der bedeutendste Astronom seiner Zeit, Kepler stieg vom Provinzmathematiker ins Epizentrum der internationalen Topforschung auf. Er hatte Zugang zu Brahes einmaligem Schatz empirischer Daten und er wurde, als Brahe überraschend starb, sein Nachfolger als „kaiserlicher Hofastronom“. Kepler wollte die Daten und die damals gängigen Vorstellungen vom Kosmos miteinander in Einklang bringen. Dabei musste er jahrhundertealte Dogmen über Bord werfen, vor allem die Vorstellung von der Erde als Mittelpunkt des Universums. Nach und nach entwickelte er eine völlig neue Kosmologie, die Planeten erstmals als Körper beschrieb, welche nach universellen Gesetzen um die Sonne kreisen. Ein jahrelanger Erkenntnisprozess – denn Intrigen der Brahe-Familie, persönliche Tragödien und historische Umwälzungen behinderten seine Suche nach dem Bauplan des Kosmos.

Produktion

„Johannes Kepler – der Himmelsstürmer“ ist eine Produktion der Gruppe5 Filmproduktion für SWR und BR, in Zusammenarbeit mit ARTE, in Kooperation mit Czech TV, gefördert von der MFG Medien- und Filmförderung Baden-Württemberg. Gedreht wurde unter anderem im Freilichtmuseum Wackershofen, Schloss Weikersheim und im Kloster Bebenhausen.

Sendung

Johannes Kepler – Der Himmelsstürmer
voraussichtlich Herbst 2020, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen

Johannes Kepler, der Himmelsstürmer

Tycho Brahe (links, Heiko Pinkowski) braucht Johannes Kepler (Christoph Bach), um die Daten seiner Himmelsforschung auszuwerten.  (Foto: SWR)
Zwei Forscher, die aufeinander angewiesen waren: Tycho Brahe (links, Heiko Pinkowski) braucht Johannes Kepler (Christoph Bach), um die Daten seiner Himmelsforschung auszuwerten. © SWR/ Gruppe 5 Filmproduktion GmbH/Martin Christ Bild in Detailansicht öffnen
Johannes Kepler (Christoph Bach) betrachtet fasziniert die kaiserliche Sammlung, die sogenannte Wunderkammer. © SWR/ Gruppe 5 Filmproduktion GmbH/Martin Christ Bild in Detailansicht öffnen
Johannes Kepler (Christoph Bach) und seine Frau Barbara Kepler (Lena Drieschner). © SWR/Gruppe 5 Film GmbH Bild in Detailansicht öffnen
Johannes Kepler (Christoph Bach) war überzeugt, der Mensch könne die Schöpfung durch die Sprache der Mathematik verstehen und nachvollziehen. © SWR/ Gruppe 5 Filmproduktion GmbH/Martin Christ Bild in Detailansicht öffnen

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Daniela Kress

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