Keyvisual zur Doku "Macht auf Zeit" (Foto: SWR)

Doku-Serie

"Macht auf Zeit" – vierteilige Politik-Doku in der ARD Mediathek

STAND

Blick hinter die Kulissen mit Etablierten und Newcomern im Bundestag / ab 27.1.2022 in der ARD Mediathek, am 3.2. im SWR Fernsehen, am 7.2. im Ersten

Nie waren Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Bundesregierung so abgeschottet, Koalitionsverhandlungen von einem so dichten Schleier des Schweigens umgeben. Genau in dieser Phase begleitet die neue Politik-Doku "Macht auf Zeit" die nächste Generation Politiker:innen, die jetzt im Parlament an die Schalthebel drängt. Die Kamera ist dabei, wenn sie nach 16 Jahren Merkel eine neue Regierung bilden. Ab dem Abend der Bundestagswahl begleiten die Hosts Jan Kawelke und Miriam Davoudvandi die Gewählten, beobachten wie sie in ihre neuen Rollen finden, ein neues Kabinett formieren oder in der Opposition Stellung beziehen. Die vier jeweils rund 30-minütigen Folgen sind ab dem 27. Januar 2022 in der ARD Mediathek zu sehen und werden in der Nacht vom 3. auf den 4. Februar 2022 ab 00:45 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Eine 60-Minuten-Fassung unter dem Titel "Zwischen Macht und Verantwortung. Die Neugewählten" wird zudem am 7. Februar 2022 im Ersten um 22:50 Uhr gezeigt. Im Frühling 2022 folgen weitere vier Folgen von "Macht auf Zeit".

Kampf um Einfluss und nachdenkliche Momente spätabends im Auto

Begleitet werden in den ersten vier Dokufolgen Newcomer:innen im Berliner Politikbetrieb wie Ricarda Lang (Bündnis 90/ Die Grünen) und Tilman Kuban (CDU) sowie Etablierte wie Lars Klingbeil (SPD), Johannes Vogel (FDP), Katja Kipping (Die Linke) und Markus Frohnmaier (AfD). Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Wer verliert, wer gewinnt an Einfluss?

Politischer Wandel nach 16 Jahren Merkel-Regierung

Die Doku hat junge Zuschauer:innen im Blick, die von 16 Jahren Merkel-Regierung geprägt sind und nun den politischen Wandel hautnah miterleben wollen. „Beim Anbruch einer neuen Ära dabei zu sein, aber trotz der Größe des politischen Moments nicht die Zwischentöne aus dem Blick zu verlieren“, nennt Jan Kawelke den Anspruch: „Genau hinzusehen und hinzuhören, wie es den Akteur:innen in dieser Zeit geht, was sie um- und antreibt, das begeistert mich an ,Macht auf Zeit‘.“

Menschliches hinter Politik-Fassaden

Gleichzeitig erleben die Zuschauer:innen die Politiker:innen von anderen Seiten, lernen Charaktereigenschaften und Emotionen kennen, die in der aktuellen Berichterstattung meist keine Rolle spielen. "Macht auf Zeit" zeigt die nachdenklichen Momente mitten in der Nacht nach den Koalitionsverhandlungen und die Anspannung, dem Druck des Politikbetriebs standzuhalten. Für Stadionbesuche oder gemütliches Seriengucken auf dem Sofa fehlt den Politiker:innen meist die Zeit, die Tage gleichen einem Termin-Marathon. Beim Spaziergang, Shopping oder Suppe essen zeigt sich, warum sie trotzdem für die Politik brennen.

Präziser Blick statt konfrontative Kreuzverhöre

„Es geht weder um konfrontative Kreuzverhöre, noch um verwaschene Selbst-Promo“, sagt Miriam Davoudvandi: „Wir blicken auf die Menschen hinter der Kulisse – aber nicht durch die Brille, durch die sie selbst gesehen werden möchten.“

Erste Höhepunkte des Politik-Business aus nächster Nähe

Die Hosts Jan Kawelke und Miriam Davoudvandi (beide 29) schaffen dabei eine besondere Nähe. Sie begleiten die Politiker:innen bei wichtigen Ereignissen, wie Vorgesprächen in der Sondierungsphase oder Klingbeils Ernennung zum Parteivorsitzenden und werfen dabei einen Blick hinter die Kulissen des Berliner Politik-Business. Auch auf dem Weg der Grünen Ricarda Lang zur Kandidatin für den Parteivorsitz und dem Wechsel von Katja Kipping als Senatorin von der Bundes- in die Berliner Landespolitik.

"Macht auf Zeit" ist ein "vom SWR" Format. Unter diesem Label entwickelt der Südwestrundfunk eine Reihe neuer, unkonventioneller, junger Angebote für die digitale Welt.

14.02.22 / Hinweis der Redaktion: Titeländerung. Zuvor wurde dieses Format als "Die Gewählten" angekündigt. 

 "Macht auf Zeit" in der ARD Mediathek

Ab 27. Januar 2022

"Macht auf Zeit" im Fernsehen

3. Februar 2022 im SWR Fernsehen
7. Februar 2022 im Ersten

Host Jan Kawelke (rechts) ist mit Katja Kipping (links) auf dem Fahrrad im Regierungsviertel unterwegs (Foto: SWR)
Host Jan Kawelke (r.) ist mit Katja Kipping im Regierungsviertel unterwegs - zwischen Buchhandlung und Bundestag. Die Linken-Politikerin erklärt das Wahldebakel der Linken und warum sie mit ihrem Ergebnis in Dresden trotzdem zufrieden war. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Beim Deutschlandtag, dem "Familientreffen" der Jungen Union in Münster vom 15.-17. Oktober 2021, trifft Host Jan Kawelke (li.) den JU-Bundesvorsitzenden Tilman Kuban (re.). Die beiden sprechen über die Unsicherheit nach dem Wahlabend und die Neusortierung der CDU. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Vor dem Bundestag trifft sich Host Miriam Davoudvandi (li.) mit der Grünen-Politikerin Ricarda Lang (re.). Bei einem Spaziergang erzählt Lang, wie sie zur Berufspolitikerin wurde und warum das Ende der Merkel-Ära auch eine Chance ist, den Modus der Politik zu verändern. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Host Miriam Davoudvandi (li.) trifft den SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil an seinem großen Tag Anfang November 2021, an dem er bekanntgibt, für den Parteivorsitz zu kandidieren. Bei einem Abendspaziergang durch Berlin-Mitte sprechen die beiden über seinen Erfolg als Wahlkampf-Manager, seine Ambitionen und seinen politischen Stil. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Christian Lindner wird auf dem Weg von den Koalitionsverhandlungen von der Presse belagert. Doch über die Gespräche dringt kaum etwas nach außen. Alle Parteien haben sich zur Diskretion verpflichtet. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
Behind the Scenes: Das "Macht-auf-Zeit"-Team und Host Jan Kawelke im Gespräch mit Johannes Vogel, FDP. Im Koalitionsvertrag hat er das Thema Rente mitverhandelt. © SWR Bild in Detailansicht öffnen
"Macht auf Zeit" zeigt die neuen Gesichter des Bundestags und ist hautnah dabei, wenn nach der Merkel-Ära eine neue Regierung gebildet wird. Keyvisual. © SWR Bild in Detailansicht öffnen

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